Zooey Deschanel: Rückschlag im Rechtsstreit mit Ex-Managerin

Zooey Deschanel: Rückschlag im Rechtsstreit mit Ex-Managerin

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Zooey Deschanel (c) Adriana M. Barraza/WENN.com

Zooey Deschanel (38) muss sich vorerst geschlagen geben.


Die Schauspielerin (‚New Girl‘) befindet sich mit ihrer ehemalige Managerin Sarah Jackson und der Firma Seven Summits Pictures & Management, mit denen sie von 1996 bis 2013 zusammenarbeitete, in einem Rechtsstreit. Sie zogen 2015 gegen den TV-Star vor Gericht und behaupteten, dass Zooey ihnen eine Kommission von 10 Prozent für Projekte wie ihre Hitserie ‚New Girl‘, ihre Webseite ‚Hello Giggles‘ und eine Modekampagne schuldete. Das ließ die Amerikanerin nicht auf sich sitzen und klagte zurück: So warf Zooey ihrer Ex-Managerin vor, ihre Treuhänderpflicht vernachlässigt zu haben, als sie ihr riet, von der Creative Artists Agency (CAA) zur United Talent Agency (UTA) zu wechseln. Sarah Jackson habe sie dazu überredet, obwohl sie wusste, dass CAA besser zu der Darstellerin passen würde. Deshalb sei sie dafür verantwortlich, dass sie im Jahr 2013 in der Drehpause von ‚New Girl‘ keine Jobs bekam – so sieht es zumindest Zooey.


Ein Richter stimmte dieser Auffassung nun allerdings nicht zu. Der Fall soll im März endgültig vor Gericht gehen, in einer vorläufigen Entscheidung sprach Richter Michael Raphael sich aber gegen eine Schuldsprechung der Managerin aus. Gegenüber ‚Variety‘ erklärte er seinen Beschluss. So hätte sich Zooey Deschanel selbst wenig Spielraum für Schauspieljobs gelassen, da sie unter anderem Konzertdaten mit ihrer Band She & Him geplant hatte und deshalb nur für Filme mit einem „dreiwöchigen Drehplan“ Zeit gehabt hätte. Eine ihr angebotene Rolle musste sie im Februar 2013 deshalb sogar absagen. „Es liegen keine Beweise vor, dass irgendeine Schauspielmöglichkeit für den Hiatus von 2013 existiert, die Deschanels sehr beschränkten Kriterien gerecht geworden wäre. Die Unterlagen führen auf, dass Deschanel ihre eigene Verfügbarkeit eingeschränkt hat.“


Eine endgültige Entscheidung wird in den nächsten Tagen erwartet. Nach diesem Verlust muss sich Zooey Deschanel dann immer noch wegen der ursprünglichen Klage vor Gericht behaupten.