50 Cent: Insolvenzverfahren vom Tisch

50 Cent: Insolvenzverfahren vom Tisch

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50 Cent (c) PNP/WENN.com

50 Cent (41) kann wieder durchatmen.

Der Rapper (‚In Da Club‘) musste wegen seiner Insolvenz im Juli 2015 vor Gericht: Seine Schulden waren auf 36 Millionen Dollar (33,5 Millionen Euro) gestiegen, auf der Habenseite standen weniger als 20 Millionen Dollar (18,5 Millionen Euro). In einem Insolvenzverfahren wurde damals vereinbart, dass 50 Cent rund 74 Prozent seiner Schulden über eine Dauer von fünf Jahren zurückzahlen soll. 23,4 Millionen Dollar seiner künftigen Einnahmen wurden verpfändet, damit die ausstehenden Rechnungen beglichen werden konnten.

Am Donnerstag [2. Februar] kam der Fall nun wieder vor das Gericht in Connecticut, wo Richterin Ann Nevins den Rapper von seiner Insolvenz befreite, da er allem nachgekommen sei. Die Anwälte von 50 Cent bemerkten, dass der Hip-Hop-Star lange vor dem Zeitplan mit der Schuldentilgung fertig war: 8,7 Millionen Dollar seines eigenen Geldes und 13,65 Dollar aus den Mitteln eines Rechtsstreits gegen seinen ehemaligen Anwalt Garvey Schubert Barer wurden dafür aufgewendet. Eine Einigung wurde dabei im Dezember erzielt, nachdem 50 Cent seine Rechtsvertreter beschuldigt hatte, nicht in seinem Interesse gehandelt zu haben: „Lizenzverhandlungen und Schlichtungsstreitigkeiten“ mit den Vertretern von Sleek Audio Kopfhörern, mit denen der Rapper eine Kollaboration eingegangen war, seien 2014 nicht richtig gehandhabt worden.

Des Weiteren hofft 50 Cent auf einen anderen großen Zahltag: Er wirft seinen ehemaligen Anwälten bei Reed Smith vor, den Fall um den Sex-Tape-Skandal vergeigt und ihn so in die Pleite getrieben zu haben. 2015 hatte 50 Cent einen privaten Film mit Lastonia Levinston im Netz veröffentlicht und sich über die Frau lustig gemacht. Eine Klage gegen 50 Cent brachte Levinston rund fünf Millionen Euro Schmerzensgeld ein.