Alan Thicke: Seine Witwe punktet vor Gericht

Alan Thicke: Seine Witwe punktet vor Gericht

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Alan Thicke und Tanya Callau (c) FayesVision/WENN.com

Alan Thickes Witwe hat einen Etappensieg im Gerichtsprozess gegen ihre Stiefsöhne geschafft.

Nachdem der Schauspieler (‚Unser lautes Heim‘) im Dezember 2016 im Alter von 69 Jahren starb, zogen die Söhne des Stars, der Popsänger Robin Thicke (40, ‚Blurred Lines‘) und sein Bruder Brennan, gegen die Frau ihres Vaters, Tanya Callau, vor Gericht. Sie wollten sie davon abhalten, den Ehevertrag, den sie vor ihrer Hochzeit im Jahr 2005 mit Alan Thicke schloss, anzufechten.

Angeblich soll die Witwe den Söhnen gedroht haben, ihre sprichwörtliche Schmutzwäsche in der Öffentlichkeit zu waschen, sollte sie nicht einen größeren Anteil vom Erbe des Verstorbenen erhalten. Das dementiert Tanya Callau allerdings: Sie wolle einfach nur das, was ihr rechtmäßige zustehe. Dazu gehören 25 Prozent von Alan Thickes persönlichem Eigentum sowie die Erlaubnis, weiterhin auf seiner Ranch im kalifornischen Carpinteria zu wohnen. 

Der Richter in dem Fall hat nun der Witwe Recht gegeben und den Antrag der Thicke-Söhne abgelehnt. Offenbar gibt es nicht genug Beweise für die Anschuldigungen. Laut ‚TMZ.com‘ haben Robin Thicke und sein Bruder allerdings die Möglichkeit, es ein weiteres Mal zu probieren, dann aber mit mehr Nachweisen.

Der Anwalt der Angeklagten, Adam Streisand, hat das Handeln der Stiefsöhne indes scharf verurteilt. Im Interview mit der ‚Page Six‘-Kolumne in der ‚New York Post‘ sagte er kürzlich: „Tanya Thicke hat niemals damit gedroht, private Familienangelegenheiten öffentlich zu machen und hat auch nie irgendwas veröffentlicht. Es ist offensichtlich, dass Alans Söhne Tanya mit dieser geschmacklosen Schmutzkampagne mobben wollen, indem sie die Klatschpresse in Aufruhr bringen, eine Scheinklage einreichen und sich einer Familienmediation verweigern. Tanya trauert noch immer um ihren geliebten Mann und hat sich aus Respekt vor Alans Andenken entschieden, die falschen Behauptungen seiner Söhne privat zu handhaben.“