Alanis Morissette: Ihr Ex-Manager entschuldigt sich

Alanis Morissette: Ihr Ex-Manager entschuldigt sich

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Alanis Morissette (c) Brian To/WENN.com

Der in Ungnade gefallene Manager von Alanis Morissette (42) hat öffentlich Abbitte geleistet.

Im Januar gestand Jonathan Schwartz vor Gericht, über mehrere Jahre hinweg fast fünf Millionen Dollar von der kanadischen Sängerin (‚Ironic‘) erschlichen zu haben. Auch andere Klienten soll er um ihre Geld gebracht haben, inzwischen scheint er seine Taten aber zu bereuen – zumindest wenn man seiner jüngsten öffentlichen Entschuldigung Glauben schenkt.

„Ich schreibe diesen offenen Brief, damit Andere aus meinen Fehlern lernen und sich niemals in der Situation wiederfinden, in der ich jetzt stecke“, so der Ex-Manager der Musikerin auf der Webseite von ‚The Hollywood Reporter‘. „Ich bin ein verurteilter Verbrecher, der die volle Verantwortung für seine Taten übernommen und sich der Anklage schuldig bekannt hat, mehr als sieben Millionen Dollar über einen Zeitraum von sechs Jahren hinweg von Klienten und Geschäftspartnern veruntreut zu habe, ohne Steuern zu zahlen.“ Ganz schön happig! Kein Wunder, dass er jetzt seinem Job hinterher trauern und sich auf eine heftige Haftstrafe gefasst machen muss.

Verantwortlich macht Schwartz übrigens seine Spielsucht: „Die Spirale, in der ich steckte, war toxisch. Ich fühlte mich durch Gewinne nicht besser, aber es war unerträglich für mich zu verlieren. Wenn ich verlor, musste ich das Geld wieder gewinnen, und wenn ich dann noch mehr verlor, wurde das Loch tiefer und tiefer.“

Eigener Aussage zufolge hatte er das „geborgte“ Geld eigentlich auch zurückzahlen wollen, was allerdings durch ständige Spielverluste unmöglich geworden sei. „Ich habe alle enttäuscht und werde den Rest meines Lebens damit verbringen, um Verzeihung zu bitten und Wiedergutmachungen für all die zu leisten, die ich verletzt habe.“

Alanis Morissette kauft ihm seine Reue allerdings nicht ab. In einem Statement warnte sie anschließend: „Ich würde mich davor hüten, auch nur ein Wort zu glauben, das aus Jonathan Schwartz‘ Mund kommt.“