Andrew Garfield: Mein Kampf mit Meningitis prägte mich

Andrew Garfield: Mein Kampf mit Meningitis prägte mich

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Andrew Garfield (c) WENN.com

Andrew Garfield (34) glaubt fest an frühkindliche Prägung.

In seinem neuesten Film ‚Solange ich atme‘ porträtiert der Schauspieler (‚The Amazing Spider-Man‘) einen an Polio erkrankten Abenteurer. Er selbst kämpfte als kleines Kind mit einer schweren Krankheit, die nach eigener Aussage prägend war.

„Manche würden das vielleicht als unbedeutend abtun, wenn sie das hier lesen, aber kurz nachdem ich geboren wurde, erkrankte ich an einer Form von Meningitis mit dem Namen Coxsackie-Virus. Ein witziges Wort, aber offenbar keine allzu witzige Erfahrung“, erklärte Garfield gegenüber ‚The I Newspaper‘. „Es hätte mich töten oder mit schweren psychischen oder körperlichen Einschränkungen zurücklassen können. Manche mögen mir da nicht zustimmen, aber ich glaube, dass unsere Geburtsgeschichte – was im Mutterleib passiert, in welche Umwelt wir hineingeboren werden, ob wir Komplikationen bei der Geburt erfahren – ein Kind prägt. Ich glaube also, dass da irgendwo in mir ein unterbewusstes Wissen dieser Erfahrung gespeichert ist.“

Um sich für seine Rolle vorzubereiten, studierte Andrew Garfield derweil, wie Menschen sprechen, die an ein Beatmungsgerät angeschlossen sind. Er wusste jedoch, dass er niemals komplett das ausdrücken könne, was Robin Cavendish – seine Rolle im Film – durchmachen musste. „Wie fasst man jemanden zusammen? Das kannst du nicht“, erklärte er ‚Yahoo Movies‘. „Das ist unmöglich, sogar in einer Autobiografie. Wenn du 500 Seiten hast, um das Innere eines Menschen zu erklären, dann ist das unmöglich. Du versuchst nur dein Bestes als Schauspieler, jemanden so gut es geht darzustellen.“