Angela Roy: Gegen Glattbügelei

Angela Roy: Gegen Glattbügelei

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Angela Roy (c) Cover Media

Angela Roy (59) wehrt sich gegen die gängigen Schönheitstrends.

Die Darstellerin (‚Rote Rosen‘) hatte Gelegenheit, im Bremer ‚Tatort‘ mitzuspielen, der unter dem Titel ‚Nachtsicht‘ am 12. März in der ARD seine Premiere feierte. Angela Roy spielt darin eine Nebenrolle, die von den Kritikern hoch gelobt wurde, denn sie überzeugt nicht nur durch ihr intensives Spiel, sondern verleiht ihrer Rolle mit passendem Make-up zusätzliche Wucht: Es gibt nämlich kein Make-up.

Für Angela Roy war das eine willkommene Gelegenheit, sich natürlich zu präsentieren. Für falsche Eitelkeit sei da kein Platz, erklärte sie gegenüber der ‚Bild‘-Zeitung: „Ich war total ungeschminkt. Ich habe mir sogar die Augenränder noch dunkler machen lassen, um glaubwürdiger zu sein. Klar war es für mich auch erst hart, mich selbst so zu sehen.“

Das Experiment hat sich aber gelohnt und auch Angela selbst war mit ihrem Aussehen sehr zufrieden, denn wenn sie eines nicht sein möchte, dann ist es glatt gebügelt: „Was man mit seinem Gesicht machen lässt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich habe mich dazu noch nicht durchringen können. Und wenn eine Rolle wie im ‚Tatort‘ kommt, bin ich jedes Mal wahnsinnig froh, dass mein Gesicht echt ist. Ich möchte nicht glatt gebügelt sein.“

Der ‚Tatort‘ mit Sabine Postel (62) erhielt fast ausschließlich positive Kritiken und wurde auch aufgrund seiner ungewöhnlichen Handlung gelobt: Ein Elektroauto als Mordwaffe kannte man schließlich noch nicht. Es war ein wichtiger Fall für die Fans der Reihe, denn die beiden aktuellen Bremer Ermittler Postel und Mommsen hatten vor Kurzem ihr Aus verkündet. 2019 verabschieden sie sich von der Krimi-Reihe. Angela Roy hatte sich also die richtige Folge ausgesucht.