Angelique Kerber: Aufschlag für Kinder

Angelique Kerber: Aufschlag für Kinder

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Angelique Kerber (c) UNICEF Deutschland/Paul Zimmer

Angelique Kerber (29) lässt sich nicht herunterziehen.

2016 war für die Tennisspielerin ein echtes Rekordjahr: Rang eins in der Weltrangliste, zahlreiche Siege – doch dann kam 2017 der sportliche Absturz. Was andere Sportler vielleicht in eine Krise gestürzt hätte, ist für Angelique nur ein Schritt auf ihrer Karriereleiter, wie sie im Gespräch mit dem Magazin ‚Emotion‘ betonte:

„Manchmal ist das Leben eben so, man darf sich davon nicht runterziehen lassen.“

Immerhin war es nicht ihre persönliche Entscheidung, dass das vergangene Jahr so mies für sie lief. „Man verliert ja nicht, weil man verlieren möchte.“

Doch nach einem Tief kommt bekanntlich ein Hoch und so steht Angeliques Weg für 2018 fest: „Ich bin eine Kämpferin, sonst wäre ich auch nicht da, wo ich jetzt bin.“ Angreifen ist die Devise und vielleicht steht sie schon bald wieder auf dem ersten Platz der Weltrangliste der Frauen.

In einer Rückschau auf ihren Erfolg, die Weltbeste zu sein, erklärte sie ‚RP-Online‘, dass es um mehr geht, als nur in bestimmten Momenten die beste Leistung abzurufen: „Um die Nummer eins zu werden, muss man nicht nur ein Match gewinnen. Man muss wirklich ein konstantes Jahr spielen. Und in einem Jahr, in dem auch Serena [Williams] dabei ist und drei Finals erreicht hat und immer noch ein Champion ist, hat das schon noch eine größere Bedeutung.“ Doch Angelique Kerber konnte sich damals durchsetzen und wer weiß, vielleicht wird 2018 ähnlich erfolgreich.