Azealia Banks: Kapitulation im Streit mit Russell Crowe

Azealia Banks: Kapitulation im Streit mit Russell Crowe

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Azealia Banks (c) Carsten Windhorst/WENN.com

Azealia Banks (25) hat nicht mehr vor, Russell Crowe (52) anzuzeigen.

Offenbar rudert die Rapperin (‚212‘) nun doch wieder zurück, was ihre Anschuldigungen gegen den Hollywoodstar (‚The Nice Guys‘) betreffen. Bisher beharrte Azealia auf ihrer Version der Ereignisse und behauptete, dass Russell sie am Wochenende während einer Privatparty in seinem Hotelzimmer gewürgt, bespuckt und mit dem N-Wort beschimpft hätte. Augenzeugen, darunter ihr Kollege RZA (47, ‚Whar‘), erzählen aber eine ganz andere Geschichte, laut der es eigentlich die Musikerin war, die anfing, Unruhe zu stiften.

Nachdem Azealia am Sonntag [16. Oktober] noch zur Polizei ging, plant sie inzwischen offenbar nicht mehr, gegen den Schauspieler Anzeige zu erstatten. So will sie das ganze Drama einfach nur hinter sich lassen und sich wieder voll und ganz auf ihre Musik konzentrieren.

„Realistisch gesehen, will ich das wirklich nicht, um ehrlich zu sein. Weil ich das einfach nicht in den Medien haben will“, erklärte sie gegenüber ‚Us Weekly‘. „Ich möchte, dass meine Musik bekannt ist. Ich will verdammt nochmal einfach nur meine Musik veröffentlichen … Ich möchte einfach nur, dass meine Musik glänzt. Ich will mich nicht um einen weiteren Vorfall, eine weitere Sache, ein weiteres was auch immer kümmern müssen.“

Eine Entschuldigung hätte sie aber trotzdem immer noch gern von Russell Crowe. So habe er ihrer Meinung nach das Gefühl, nichts falsch gemacht zu haben. „Und ich denke mir so: ‚Okay, wenn du eine Menge Anwälte und eine Menge Leute dafür bezahlen willst, um dich bei mir zu entschuldigen, dann ist das wohl das, was du tun willst‘. Du könntest dich jetzt bei mir für umsonst entschuldigen und das alles verschwinden lassen“, betonte die Rapperin.

Dass ihr Ruf jetzt schon „total im Arsch“ ist, weiß sie indes leider selbst. Trotzdem hat sie einfach nicht die nötige Kraft, um dagegen weiter anzukämpfen. So sei sie es leid, sich selbst zu verteidigen. „Selbst wenn bewiesen werden könnte, dass ich in dieser Situation die Wahrheit sage, haben die Leute bereits ihr Urteil über mich gefällt. Und ehrlich gesagt habe ich nicht die Sorgfalt oder die Zeit, um zu versuchen, gegen Millionen anzukämpfen … Ich meine, ich kann nicht gegen die ganze Welt kämpfen“, so Azealia Banks.