Ben Affleck: Teil der Lösung, nicht des Problems

Ben Affleck: Teil der Lösung, nicht des Problems

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Ben Affleck (c) FayesVision/WENN.com

Ben Affleck (45) bietet seine Hilfe an.

Der Darsteller (‚Justice League‘) war in den vergangenen Wochen selbst in die Negativschlagzeilen geraten, nachdem er sich zum Sex-Skandal rund um Harvey Weinstein geäußert hatte und sich den Vorwurf gefallen lassen musste, in der Vergangenheit selbst schon wegen ungebührlichem Verhalten in die Schlagzeilen geraten zu sein. So soll er 2003 während einer MTV-Sendung der Schauspielerin Hilarie Burton an den Busen gegriffen und die kanadische Moderatorin Anne-Marie Losique einst gegen ihren Willen auf seinen Schoß gezogen haben. Auch sein Bruder Casey wurde 2010 von zwei Frauen beschuldigt, sie während der Produktion von ‚I’m Still Here‘ sexuell belästigt zu haben. Casey einigte sich mit den Klägerinnen außergerichtlich. 

Nun habe Ben sein Verhalten reflektiert, wie er gegenüber der ‚Associated Press‘ versicherte: „Ich sehe mir mein eigenes Verhalten an und ändere es. Ich will sicherstellen, dass ich ein Teil der Lösung bin“, so der Schauspieler. Er hat auch schon einen Plan, wie das funktionieren könne: In Zukunft sollen Frauen und Männer unangemessenes Verhalten sofort melden und es zu einem „Männerthema“ machen. Zudem müssten mehr Frauen in Machtpositionen kommen, um derartigem Verhalten vorzubeugen und es aktiv zu bekämpfen. 

Ben Affleck wurde von niemand Geringerem als Harvey Weinstein (65) zum Star gemacht, der dessen Hit ‚Good Will Hunting‘ produzierte. Gegen Harvey selbst haben sich mittlerweile über 60 Frauen zu Wort gemeldet, die behaupten, von dem Filmmogul sexuell belästigt und in einigen Fällen sogar vergewaltigt worden zu sein. Diesbezüglich hatte Ben sich bereits auf Twitter zu Wort gemeldet und geschrieben: „Ich bin traurig und wütend, dass ein Mann, mit dem ich gearbeitet habe, seine Position ausgenutzt hat, um Frauen sexuell zu belästigen und über Jahrzehnte zu manipulieren. Die weiteren Anschuldigungen über sexuelle Übergriffe, die ich heute morgen gelesen habe, machen mich krank.“