Benedict Cumberbatch: Ein Drink für Stephen Hawking

Benedict Cumberbatch: Ein Drink für Stephen Hawking

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Benedict Cumberbatch (c) Zibi/WENN.com

Benedict Cumberbatch (41) stößt mit einer Margarita auf den verstorbenen Stephen Hawking (†76) an.

Der berühmte Astrophysiker starb am frühen Mittwochmorgen [14. März] in seinem Haus in Cambridge. Er hinterlässt drei Kinder, zwei Exfrauen und viele Freunde und Fans, darunter auch den britischen Schauspieler (‚Sherlock‘), der ihn in dem BBC-Film ‚Hawking‘ 2004 porträtierte. Benedict und Stephen trafen sich regelmäßig auf einen Drink, dabei hatten die sonst so ungleichen Trinkpartner eine gemeinsame Vorliebe: Margaritas. In einer Erklärung, die der ‚Press Association‘ vorliegt, kündigte der Filmstar an, dass er auf das Leben des Wissenschaftlers mit einer Margarita anstoßen werde, um dieses gebührlich zu feiern. „Ich werde unsere Margaritas vermissen, aber ich erhebe einen in Richtung der Sterne, um dein Leben zu zelebrieren und das Licht der Erkenntnis, das du für uns alle so hell auf sie geworfen hast. Du warst und bist eine wahre Inspiration für mich und Millionen Menschen weltweit. Ich danke dir.“

Benedict Cumberbatch war der erste Schauspieler, der Hawking für einen Film verkörperte. Das Genie erkrankte 1963 noch als Student an der unheilbaren Muskel- und Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose), seine Ärzte sagten ihm ein kurzes Leben voraus. Doch der Physiker hatte Glück: Die Krankheit schritt verhältnismäßig langsam voran und obwohl er seit 1968 an den Rollstuhl gefesselt war, forschte er viele Jahre unaufhörlich weiter und wurde zu einem der berühmtesten Wissenschaftler weltweit.

In seinem Statement pries Cumberbatch außerdem die herausragende Intelligenz und Entschlossenheit Hawkings, trotz seiner Behinderung weiterzumachen. „Ich schätze mich glücklich, dass ich so einen großartigen Mann gekannt habe, dessen Tiefe sowohl in seiner Arbeit als auch in der Kommunikation dieser Arbeit bestand. Sowohl in seiner Person als auch in den Büchern. Er kreierte praktisch das Vertragswesen der Populärwissenschaften. Eine heldenhafte Leistung, die wunderhafte Komplexität des Universums allen Nicht-Spezialisten auf diesem Feld näherzubringen. Aber wahrhaft mutig in Anbetracht dessen, dass das von einem Mann erzielt wurde, der von seinem 21. Lebensjahr an in seinem Körper gefangen war, als er die Diagnose der Nervenkrankheit ALS erhielt“, so Benedict Cumberbatch.