Beth Ditto: Feminismus ist im Mainstream angekommen

Beth Ditto: Feminismus ist im Mainstream angekommen

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Beth Ditto (c) Cover Media

Beth Ditto (36) freut sich, dass Feminismus salonfähiger wird.

Obwohl das Klischee der männerhassenden und/oder sexuell frustrierten Feministin noch immer in einigen Köpfen umherschwirrt, genießen Frauenrechtler/innen inzwischen einen besseren Ruf. Sogar in der Promiwelt bekennen sich immer mehr Stars und Sternchen zum Feminismus, was bei manchen von ihnen allerdings als PR-Masche kritisiert wird. Die Frontfrau der Prunkrockband Gossip (‚Heavy Cross‘) hält diese Entwicklung allerdings nicht für problematisch.

„Wenn du dafür kämpfst, Feminismus populär zu machen, denkst du so nicht“, antwortete Beth ‚rp-online.de‘ auf die Frage, ob die Emanzipationsbewegung im Showgeschäft denn nicht zum „Accessoire“ verkomme. Feminismus sei jetzt „Teil der Popkultur“, freute sich die US-Musikerin. „Das heißt, er ist im Mainstream angekommen. Genau das wollten wir. Großartig!“

Deshalb würde es ihr auch nicht im Traum einfallen, andere Künstlerinnen wegen ihrer freizügigen Outfits zu tadeln. „Sie können tun, was sie wollen. Es ist nicht unsere Entscheidung, was sie selbstbewusst macht. Und es wäre nicht fair, es ihnen nicht zu glauben. Wenn die Klamotten bewirken, dass sie sich gut fühlen, sollen sie sie doch tragen“, befand die Stilikone.

In ihrem runden Körper fühlt sich Beth Ditto übrigens pudelwohl, weshalb auch sie sich in Sachen Mode keine Vorschriften machen lässt. Selbst neben einer Kate Moss fühle sie sich wunderschön: „Ich finde, ich muss mich nicht mit ihr messen. Wer sagt denn, dass Dünnsein das Nonplusultra ist?“, erklärte die Amerikanerin kürzlich im ‚Gala‘-Interview. „Mit 24 bin ich wegen einer Krankheit total abgemagert. Alle lobten damals meine tolle Figur, doch ich selbst fühlte mich miserabel. Mit ein paar Kilo mehr auf den Rippen geht es mir viel besser.“ Wahrscheinlich sei sie „nicht fürs Schlanksein geschaffen“, so Beth Ditto.