Bill Murray: So dreist hat er Elvis' Beerdigung gecrasht

Bill Murray: So dreist hat er Elvis' Beerdigung gecrasht

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Bill Murray (c) Ivan Nikolov/WENN.com

Bill Murray (67) hatte Spaß auf der Beerdigung des King of Rock’n’Roll.

Der Darsteller (‚Isle of Dogs‘) lebte 1977 in New York, als er von dem plötzlichen Tod des Superstars Elvis Presley (†42, ‚Love Me Tender‘) hörte. Aus irgendeinem Grund verspürte Bill daraufhin den Drang, nach Graceland zu fliegen und der Bestattung des King of Rock’n’Roll beizuwohnen. Das tat er dann auch – nachdem er einen günstigen Flug ergattern konnte, schlich er sich zu Elvis‘ Haus, wo gerade die Trauerfeier zu Ende ging. In der US-amerikanischen Sendung ‚Today‘ erklärte er, bei dieser Gelegenheit einen ihm bekannten Fotografen getroffen und sich mit ihm für die Bestattung am darauf folgenden Tag verabredet zu haben.

„Ich saß dann in diesem Bus, vor dieser ganzen Prozession. Es war beeindruckend, das zu sehen – absolut einzigartig. Es waren hunderttausende Menschen, die an der Straße gestanden haben an diesem wirklich heißen Tag, nur um einen Blick auf den Sarg werfen zu können.“

Bills eigener Ausflug ging aber selbst nicht reibungslos vonstatten: „Wir kamen zum Friedhof und waren sehr früh dran. Es war ein richtiger Tumult, weil so viele Menschen versucht haben, reinzukommen. Ich dachte, das muss ich mir ansehen. Also bin ich quer über den Friedhof gelaufen, bis plötzlich Polizisten auf Motorrädern kamen. Die haben mich angesehen, als ob sie sagen würden: ‚Wenn du dich bewegst, bringen wir dich um.‘ Die Autos sind vorbei gefahren und all die Trauernden starrten mich an und zeigten auf mich. ‚Oh mein Gott, sie haben mich erwischt‘, dachte ich. Dann habe ich aber begriffen, dass sie auf das Grab von Elvis‘ Mutter zeigten. Ich stand direkt daneben. Es war ein sehr interessanter Moment.“

Bereuen will Bill Murray diesen Ausflug keinesfalls – es sei schließlich ein richtiges Abenteuer gewesen.