Bushido: "Das geht mir ein bisschen zu weit!"

Bushido: "Das geht mir ein bisschen zu weit!"

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Bushido (c) Cover Media

Bushido (38) zeigt die Polizei an.

Es ist das Thema des Tages: Der Rapper (‚Sterne‘) ist mal wieder mit der Polizei aneinander geraten. Allerdings dieses Mal auf ganz andere Art und Weise. Schließlich hat Bushido selbst gar nichts verbrochen, vielmehr sind die Gesetzeshüter von Buxtehude die Auslöser des Streits. Die wollten eigentlich nur alles tun, um einen Mann zu finden, der eine Frau überfallen und ausgeraubt hatte, leisteten sich dabei aber einen großen Fauxpas: Für das Fahndungsbild nahmen sie sich ein Foto des Rappers zur Vorlage. Das passte Bushido verständlicherweise überhaupt nicht. Deshalb erstattete er jetzt Anzeige gegen die Polizei wegen Verfolgung Unschuldiger, Beleidigung und Verleumdung.

„Ich habe ja Humor und bin Umgang mit der Justiz gewöhnt, aber mich jetzt als Posterboy für einen in gebrochenem Deutsch, Frauen ausraubenden Typen auszustellen, geht mir ein bisschen weit“, beschwerte er sich gegenüber ‚Bild‘.

Der Raubüberfall passierte schon am 19. März, zehn Tage später veröffentlichte die Polizei das verhängnisvolle Phantombild, was schnell kritisiert wurde. „Die ersten Aussagen des Opfers zu markanten Tätermerkmalen dienten für den Polizeizeichner in diesem Fall als Grundlage für eine Recherche im Internet, um entsprechende Bilder zu generieren“, verteidigte sich das Landeskriminalamt Niedersachsen später.

Genützt hat das Bild bisher übrigens noch nichts: Der Bushido offenbar zum Verwechseln ähnlich sehende Täter ist immer noch auf freiem Fuß – bisher seien allerdings über 30 ernstzunehmende Hinweise eingegangen.