Campino: "Wir sind ein Stück zusammengerückt"

Campino: "Wir sind ein Stück zusammengerückt"

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Campino (c) Cover Media

Campino (54) ist sich sicher: Die Toten Hosen werden keinen neuen Manager engagieren.

Der Rocker (‚Tage wie diese‘) veröffentlicht in ein paar Tagen, genauer gesagt am 5. Mai, ein neues Album mit den Toten Hosen. Der Entstehungsprozess von ‚Laune der Natur‘ wurde jedoch von einigen einschneidenden Ereignissen unterbrochen. 

Anfang 2015 verstarb mit Jochen Hülder (†57) der Manager der Hosen und im April 2016 der ehemalige Schlagzeuger Wolfgang ‚Wölli‘ Rohde (†66). Die beiden schlimmen Ereignisse haben der Band jedoch gut getan, so makaber das erst einmal klingen mag. Gegenüber ‚Nordbuzz‘ sprach Campino über zukünftige Managerpläne für die Punkband: 

„Jochen Hülder war der erste und einzige Manager in meinem Leben. Und das wird auch so bleiben. Niemand von uns denkt daran, ihn zu ersetzen. Das ginge auch gar nicht, weil er Visionen und Denkweisen wie kein anderer hatte. Weit über das Tagesgeschäft hinaus.“ Der Tod ihres Managers habe die Band stärker verbunden: „Wir sind ein Stück zusammengerückt.“

In den letzten Tagen sorgte Campino für Aufsehen, als er erneut seinen Dauerfeind angriff. In einem Interview mit der ‚Frankfurter Allgemeinen‘ bekam Jan Böhmermann (36, ‚Neo Magazin Royale‘) sein Fett weg. Zunächst stand der Rocker dem Moderator zur Seite, indem er angab, dass Böhmermanns berühmtes Schmähgedicht kein Grund für eine diplomatische Krise sei. Doch Campino wäre nicht Campino, wenn er nicht noch einmal sticheln würde. Das Gedicht und Böhmermann als Person seien für ihn „auf dem Niveau eines Furzkissens.“