Carey Mulligan: Diese Fehlgeburt fühlte sich sehr echt an

Carey Mulligan: Diese Fehlgeburt fühlte sich sehr echt an

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Carey Mulligan (c) Eugene Powers/WENN.com

Carey Mulligan (32) musste bei einer Szene besonders die Zähne zusammenbeißen.

Die Schauspielerin (‚Der große Gatsby‘) stellte in ihrem neuen Film ‚Mudbound‘ eine werdende Mutter dar, die ihr Kind jedoch kurz vor der Geburt verliert. Als sie die Szenen für das Drama im Mai 2016 drehte, war ihre eigene Tochter Evelyn gerade einmal acht Monate alt – aus diesem Grund fielen ihr die Szenen besonders schwer. „Es war so kurz nachdem ich meine Tochter bekam, deshalb fühlte es sich so nah und real an“, erklärte Carey im Interview mit ‚Harper’s Bazaar‘.

Emotional war das sicher am forderndsten für die Britin – doch der Streifen hielt noch so manch andere Hürde für sie parat. Während des Drehs kämpfte das Team mit heftigen Regenschauern, intensiver Sonne und Moskitos. „Wir schwitzten. Wir schauten widerwärtig aus“, erinnerte sich Carey Mulligan. „Das einzige Make-up, mit dem sie uns schminkten, sollte wie Sonnenbrand aussehen. Wir sollten verbrannt wirken.“

Der Film spielt in den 1940er Jahren und handelt von Rassenkonflikten zwischen der weißen McAllan-Familie und den afroamerikanischen Jacksons. Doch auch wenn die Thematik alt ist – aktuell ist sie dennoch: „Da ich in London lebe, hatte ich immer die Vorstellung, dass wir alle sehr multikulturell sind und jeder jeden akzeptiert. Ich hatte jedoch keine Ahnung davon, wie sehr Rassismus auch heute noch in den USA vorherrschend ist. Ich war naiv“, gab Carey Mulligan zu.