Carey Mulligan: In 'The Great Gatsby' war ich mies

Carey Mulligan: In 'The Great Gatsby' war ich mies

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Carey Mulligan (c) Patricia Schlein/WENN.com

Carey Mulligan (32) gibt sich selbstkritisch.

Die Darstellerin war 2013 neben Leonardo DiCaprio (42) in der Literaturverfilmung ‚The Great Gatsby‘ von Baz Luhrmann als Daisy Buchanan zu sehen. Der Stoff sei für sie einschüchternd gewesen – was in einer schauspielerischen Leistung resultiert sei, die sie selbst anfechtet, wie sie nun gegenüber der amerikanischen ‚Variety‘ erklärte:

„Ich liebe meine Arbeit in ‚Gatsby‘ nicht gerade. Ich bin nicht sicher, ob ich einfach vom Weg abgekommen bin, weil ich von der Größe des Projektes so eingeschüchtert war. Ich war wahrscheinlich überwältigt von diesem Erlebnis und eingeschüchtert von den großen Leistungen, die um mich herum erbracht wurden. Es war ein solch großes Projekt, so visuell. Ich habe gefühlt, dass es durchaus Momente gab, in denen ich meine Figur gefunden hatte, und dann habe ich sie wieder ein Stück weit verloren. Ich war von meiner Arbeit in diesem Film nie begeistert.“

Der Druck sei vor allem deshalb so groß gewesen, weil vor ihr zahlreiche andere Schauspielerinnen für ihre Rolle in Betracht gezogen worden waren: „Es war so ein bisschen wie ein ‚Amerika sucht den Superstar‘-Casting für die Rolle. Dann gab es natürlich die Erwartung, diese Rolle auch richtig zu spielen. Ich liebe die Figur so sehr, und habe so viel Zeit mit den Vorbereitungen verbracht. Das konnte ich vielleicht nicht auf die Leinwand übersetzen. Meine eigenes Sicherheitsbedürfnis hat sich mir wohl in den Weg gestellt. Auf diese Weise würde ich es gerne noch einmal versuchen.“

Derzeit findet Carey Mulligan es jedoch angenehmer, in eher kleineren Filmen aufzutreten.