Carey Mulligan: ‚Shame‘ war wie ein Boxkampf

Carey Mulligan: ‚Shame‘ war wie ein Boxkampf

Schauspielerin Carey Mulligan fühlte sich bei einigen Szene des Erotik-Dramas Shame wie eine Kämpferin.

Wie im Ring: Carey Mulligan (26) verglich die Dreharbeiten zu ‚Shame‘ mit einem Boxkampf.
Die Schauspielerin (‚An Education‘) übernahm in dem von Steve McQueen inszenierten Erotik-Drama die weibliche Hauptrolle und ist an der Seite von Michael Fassbender (34) zu sehen. Der Deutsch-Ire spielt hier den sexsüchtigen Brandon, während Mulligan die eigensinnige jüngere Schwester Sissy gibt. Die Dreharbeiten waren sehr intensiv, wie sich die Britin gegenüber ‚Stylist‘ erinnerte. „Einige der Szenen waren hochexplosiv. Wir haben eine Szene gedreht, die Szene, in der ich ihn im Badezimmer störe und er rennt hinter mir her und attackiert mich und ich renne dann ihm hinterher. Nach Aufnahmen wie diesen sind wir wie Boxer im Ring durch den Raum gelaufen. Dann haben wir weitergemacht. Er durfte mich schubsen, denn er hätte mir nie weh getan. Dann gab es Tage, die waren einfacher, es war leichter, aber viele von meinen und Michaels Sachen waren ganz schön intensiv.“
Carey Mulligan singt in dem Film auch und es wurde schon viel über ihre Fassung von ‚New York, New York‘ berichtet. Die Schöne hatte große Angst dabei und die Art, wie es gefilmt wurde, habe auch nicht geholfen: „Ich hatte eine Gesangslehrerin. Es war beängstigend, man fühlte sich so ausgesetzt und Steve bestand darauf, dass die Kamera fünf Zentimeter vor meinem Gesicht war.“
Neben dem Singen zeigt sich die Darstellerin in ‚Shame‘ auch zum ersten Mal nackt, was sie aber weniger schlimm fand. „Ich dachte, es wäre [eine große Sache] werden, aber das war es nicht. Es war am Ende gar nicht besonders nervenaufreibend. Es fühlte sich unbedeutend an und niemand machte eine große Sache daraus. Ich hätte es nie gemacht, wenn ich nicht so großes Vertrauen in Steve gehabt hätte. Michael ist die ganze Zeit nackt, ich konnte mich also nicht beklagen“, kicherte Carey Mulligan.