Carolin Kebekus: Mädels, nicht jeder muss euch lieb haben!

Carolin Kebekus: Mädels, nicht jeder muss euch lieb haben!

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Carolin Kebekus (c) Cover Media

Carolin Kebekus (36) versucht nicht, von jedem gemocht zu werden.

Die Künstlerin, die in Köln-Ostheim aufgewachsen ist, begeistert ihre Fans nicht nur mit bissig-witzigen Parodien auf aktuelle Stars und Sternchen, sondern auch immer wieder mit zum Teil derben Witzen über Politik und Gesellschaft. Ihr Markenzeichen: eine haarscharfe Beobachtungsgabe gepaart mit richtig viel Frauenpower.

Im Interview auf ‚derwesten.de‘ betonte die Comedienne, dass Frauen sich nicht weiter unter Wert verkaufen sollten: „Ich finde, dass Frauen grundsätzlich etwas ängstlicher sind, weil es ihnen in der Erziehung so beigebracht wird. Da heißt es dann, man solle sich als Frau eher zurückhalten, nicht dass einer denkt, man sei schwierig oder gar zickig.“

Männer hingegen würden sich viel selbstverständlicher durch die Welt bewegen. „Viele Attribute, die bei Männern positiv ausgelegt werden wie Zielstrebigkeit und Karrierebewusstsein werden bei Frauen eher negativ besetzt. Eine Frau, die zielstrebig ihren Weg geht, gilt als eiskalt“, verdeutlichte Carolin.

Was könnte aus dieser Situation ein Ausweg sein? Ganz einfach: raus aus der ewigen Harmonie. „Uns Frauen würde es unterm Strich einfach besser stehen, wenn man sich klar macht, dass uns nicht jeder lieb haben muss“, war sich die Entertainerin sicher.

Carolin Kebekus folgt diesem Ratschlag auch selbst und hat keinerlei Angst davor, Menschen gegen sich aufzubringen. Momentan dürfen das vor allem die Anhänger der AfD sein, denn die Partei dient Carolin Kebekus immer wieder als Vorlage für ihre Späße. Allein der Song ‚Die B*tch der AfD‘, in dem es um Frauke Petry (41) geht, wurde seit Veröffentlichung auf YouTube im September 2016 über eine Million mal geklickt und erhielt über 13.200 Likes. Der Track diente als Staffel-Teaser für ‚Pussy Terror TV‘ nach der Sommerpause und läuft zur Melodie von ‚All About That Bass‘ von Meghan Trainor (23). Auch Carolins Parodie auf Helene Fischer und deren Song ‚Atemlos durch die Nacht‘ hat für viel Aufsehen gesorgt – es hagelte Anfeindungen von Fans des Schlagerstars. Wie sie mit Drohungen umgeht, verriet Carolin Kebekus im Interview mit ’noz.de‘:

„Wenn es konkrete Drohungen gibt, kümmert sich die Polizei darum. Wenn ich ehrlich bin, lese ich mir nicht alle Zuschriften durch. Oft werde ich erst durch Freunde darauf aufmerksam gemacht, dass ich auf meiner Facebookseite beschimpft werde. Die ganzen Diskussionen darüber muss ich mir nicht durchlesen, weil hier auch viel Mist geschrieben wird.“