Carrie Fisher: Keine digitale Wiederauferstehung

Carrie Fisher: Keine digitale Wiederauferstehung

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Carrie Fisher (c) Lia Toby/WENN.com

Carrie Fisher (†60) erlebt keine digitale Ausschlachtung.

Die Schauspielerin (‚Harry und Sally‘) starb im Dezember 2016, hatte vorher aber ihre Szenen für den nächsten ‚Star-Wars‘-Film, ‚The Last Jedi‘, als Prinzessin Leia schon abgedreht. Es wurde spekuliert, dass die Macher Special Effects einsetzen würden, um sie auch im Film sterben zu lassen. Aber da winkte Disney-Chef Bob Iger am Donnerstag [23. März] bei einer Konferenz der University of California ab:

„Sie ist in ‚Episode VIII‘ und wir werden ‚VIII‘ nicht ändern, um ihren Tod zu berücksichtigen. Wir sind mit ihren Szenen sehr zufrieden und sie bleiben so wie sie sind.“

In der Vergangenheit wurde bereits CGI benutzt, um verstorbene Schauspieler digital wieder auferstehen zu lassen. Peter Cushing (†81), der im ersten ‚Krieg der Sterne‘ Grand Mofft Tarkin spielte, tauchte 2016 als digitale Version in ‚Rogue One‘ auf. „Wir werden so etwas nicht mit Carrie machen“, versicherte Bob Iger den Fans und machte sie dann heiß auf das ‚Star Wars‘-Prequel, in der die Geschichte des jungen Han Solo erzählt wird. Aiden Ehrenreich (27, ‚Hail, Caesar!‘) übernimmt die Rolle von Harrison Ford (74) und er wird sich laut Iger „ein bestimmtes Raumschiff aneignen und einen bestimmten Woockie treffen“. Gemeint sind der legendäre Millennium Falke und Chewbacca.

Fans von Carrie Fisher werden ihren letzten Auftritt als Prinzessin Leia im kommenden Dezember erleben, denn dann kommt ‚The Last Jedi‘ in die Kinos.