Charlize Theron: Tod des Vaters war eine Befreiung

Charlize Theron: Tod des Vaters war eine Befreiung

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Charlize Theron (c) FayesVision/WENN.com

Charlize Theron (41) erinnerte sich an ihre schreckliche Kindheit.

Die Darstellerin (‚Atomic Blonde‘) wuchs bis 1991 mit beiden Elternteilen auf. Doch dann kam es zur Tragödie: Ihr Vater war Alkoholiker, der am 21. Juni des Jahres in betrunkenem Zustand seine Ehefrau Gerda angriff und sowohl sie als auch ihre gemeinsame Tochter Charlize bedrohte. Charlizes Mutter erschoss ihren Mann daraufhin. Da der Fall als Notwehr gehandhabt wurde, musste Gerda kein Gerichtsverfahren über sich ergehen lassen. Der Vorfall habe Charlize aber selbstverständlich geprägt.

Nur selten spricht sie über ihre Kindheit, da das Leben mit einem aggressiven Alkoholiker als Vater traumatisch gewesen sei, wie sie in der Radiosendung von Moderator Howard Stern erklärte: „Ich glaube, was mich in meiner Kindheit mehr geprägt hat für mein Erwachsenenleben war, in einem Haushalt mit einem Alkoholiker aufzuwachsen und aufzuwachen, ohne zu wissen, was heute passieren wird. Nicht zu wissen, wie mein Tag sein wird und dass alles von einer anderen Person abhängt und davon, ob er an diesem Tag wieder trinken würde oder nicht.“ Ihre Mutter hingegen bezeichnet sie als große Inspiration.

In ihren späten 20ern entschloss sich die blonde Schönheit schließlich dazu, eine Therapie zu machen, um das traumatische Erlebnis zu verarbeiten. Bis dahin hatte sie nie offen über das gesprochen, was vorgefallen war, wie Charlize Theron zugab: „Ich habe einfach so getan, als wäre das nie passiert. Ich habe niemandem davon erzählt – ich wollte niemandem etwas sagen. Wann auch immer mich jemand danach gefragt hat, habe ich erzählt, mein Vater sei bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Niemand will so eine Geschichte erzählen.“