Christina Applegate: OP für die Krebsprävention

Christina Applegate: OP für die Krebsprävention

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Christina Applegate (c) FayesVision/WENN.com

Christina Applegate (45) hat sich vorbeugend unters Messer gelegt.


Die Hollywood-Blondine (‚Bad Moms‘) erkrankte vor zehn Jahren an Brustkrebs und unterzog sich anschließend einer doppelten Mastektomie, bei der die Brustdrüsen entfernt werden. Jetzt hat sie sich außerdem von ihren Eierstöcken und Eileitern getrennt – nicht weil sie erneut an Krebs leidet, sondern weil sie genau diesem ein Schnippchen schlagen will. Denn wie sie enthüllte, starb bereits ein Familienmitglied an einem Ovarialkarzinom, einem der aggressivsten Tumore, die Frauen befallen können.


“Vor zwei Wochen habe ich meine Eierstöcke und Eileiter entfernen lassen“, gab Christina gegenüber ‚Today.com‘ preis. „Meine Cousine ist 2008 an Eierstockkrebs gestorben. Ich kann verhindern, dass mir das passiert. So habe ich die Kontrolle übernommen.“


Obwohl die OP noch nicht lange zurückliegt, fühlt sich die Schauspielerin bereits wieder bestens, vor allem weil sie sich von einer ihrer größten Sorgen befreit hat. „Das ist eine Erleichterung. Damit ist dieses Problem vom Tisch. Hoffentlich werde ich jetzt nicht vom Bus überfahren“, gab sich die Amerikanerin gewohnt humorvoll.


Die Krebsprävention hat sich deshalb aber noch lange nicht für sie erledigt. Christina möchte auch anderen Frauen helfen, sich vor der Krankheit zu schützen, und betreibt deshalb seit 2009 die Hilfsorganisation ‚Right Action for Women‘. Diese liefert Frauen mit einem erhöhten Risiko finanzielle Unterstützung für überlebenswichtige, aber oft teure Untersuchungen und Operationen, so zum Beispiel für den Test, der feststellt, ob man das Brustkrebsgen BRCA1 besitzt. „Wenn man weiß, ob man das Gen hat, dann bekommt man dadurch die Macht über seine eigene Lebensführung“, betonte die Darstellerin.


Auch für ihre Tochter Sadie Grace (6) steht der Gentest irgendwann an, bis dahin will Christina sie mit „dem gesündesten Essen“ und so wenig Stress wie möglich wappnen. „Hoffentlich gibt es mit der Zeit medizinische Fortschritte. Der Gedanke, [dass sie an Krebs erkranken könnte], bricht mir das Herz“, seufzte Christina Applegate.