Dolores O'Riordan: Untersuchungen laufen auf Hochtouren

Dolores O'Riordan: Untersuchungen laufen auf Hochtouren

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Dolores O'Riordan (c) WENN.com

Dolores O’Riordan (†46) wirft durch ihren plötzlichen Tod viele Fragen auf.

Gestern [15. Januar] ging ein Schock durch die Musikwelt: Die Ikone, die als Sängerin der Cranberries ihren größten Erfolg 1994 mit dem Protestsong ‚Zombie‘ feierte, ist völlig überraschend verstorben. Die Irin wurde tot in ihrer Suite im Londoner Hilton Hotel auf der Park Lane gefunden, zur Todesursache gibt es derzeit keine Informationen.

Nun äußerte sich ein Sprecher der Metropolitan Police mit ersten Details: „Die Polizei in Westminster untersucht einen plötzlichen Tod. Die Beamten wurden am Montag, den 15. Januar um 9:05 Uhr Ortszeit in ein Hotel in der Park Lane gerufen. Eine Frau Mitte 40 musste noch vor Ort für Tod erklärt werden. In diesem frühen Stadium der Ermittlungen gilt der Tod als ungeklärt. Die Untersuchungen laufen weiter.“

Während die Polizei ihre Untersuchungen durchführt, haben Dolores‘ Bandkollegen – Gitarrist Noel Hogan (46), Bassist Mike Hogan (44) und Drummer Fergal Lawler (46) – ein Statement zum Tod ihrer langjährigen Cranberries-Kollegin veröffentlicht. Selbstredend sind die Musiker durch diesen großen Verlust vollkommen verzweifelt:

„Wir sind nach dem Tod unserer Freundin Dolores am Boden zerstört“, heißt es in einem Post auf Twitter. „Sie war ein außergewöhnliches Talent und wir fühlen uns geehrt, dass wir seit der Gründung der Cranberries 1989 an ihrer Seite sein durften. Die Welt hat eine wahre Künstlerin verloren.“

Die Trauer um Dolores O’Riordan ist dieser Tage unfassbar groß – hoffentlich wird die Todesursache bald geklärt. Die Musikerin hinterlässt die drei Kinder Dakota Rain (12), Molly Leigh (16) und Taylor Baxter (20), die sich wie ihr Vater Don Burton noch nicht zum Tod der Mutter geäußert haben.