Eddie Redmayne: Stalkerin endlich verurteilt

Eddie Redmayne: Stalkerin endlich verurteilt

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Eddie Redmayne (c) Cover Media

Eddie Redmayne (35) hat erst einmal Ruhe.

Der Darsteller (‚Die Entdeckung der Unendlichkeit‘) musste sich fünf Jahre lang mit einer Stalkerin herumschlagen. 2012 lernte er Gaby S. (49) vor einem Theater kennen. Aus diesem kurzen Treffen entwickelte sich schnell mehr – zumindest für Gaby, denn sie begann, ihm Liebesbriefe zu schicken, ihm vor seinem Haus aufzulauern, in seinem liebsten Park auf ihn zu warten, und ihn auf Filmpremieren zu treffen. Das Fass wurde schließlich 2016 zum Überlaufen gebracht, als Gaby vor seinem Haus auf den Schauspieler wartete und im Beisein seiner kleinen Tochter Iris versuchte, seinen Arm zu berühren.

Nun musste sich die Deutsche, die nach London gezogen war, um ihrem Idol näher sein zu können, vor dem Camberwell Green Magistrates‘ Court verantworten. Sie bekannte sich schuldig und wurde zu vier Monaten Haft auf zweijährige Bewährung verurteilt. Zudem darf sie sich Eddie Redmayne und seiner Familie nicht mehr als 200 Meter nähern.

Der Richter begründete diese Entscheidung mit seinem Urteil: „Das ist ein sehr schweres Verbrechen, das über einen Zeitraum von fünf Jahren stattgefunden hat. Es war zudem sehr aufwändig geplant. Sie sind von Deutschland nach London gezogen, um dem Opfer nahe sein zu können. Sie haben sich Arbeit in der Filmindustrie besorgt und sich in der Nähe des Hauses des Opfers aufgehalten, um ihm nahe sein zu können. Er hat Ihnen gesagt, dass er sich bedrängt fühlt, aber Sie haben das ignoriert.“

Zudem wurde ein Brief von Eddie Redmayne im Gericht verlesen: „Wenn man als Schauspieler auf der Bühne steht, trifft man Menschen vor dem Theater, die weit gereist sind, um sich das Stück ansehen zu können. Sie sind oft freundlich und geben Geschenke. Du versuchst, offen und höflich zu ihnen zu sein. Ich bereue zutiefst, Gaby S. vor dem Donmar Warehouse getroffen zu haben. Sie hat mich und meine Familie über eine Zeitspanne von fünf Jahren belästigt und uns zutiefst verängstigt.“