Emilia Schüle: "Ich bin mit der Medizin aufgewachsen"

Emilia Schüle: "Ich bin mit der Medizin aufgewachsen"

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Emilia Schüle (c) Cover Media

Emilia Schüle (25) passt perfekt in die Serie ‚Charité‘, die heute [21. März] in der ARD startet.

Die Künstlerin (‚Rock It!‘) spielt in der historischen Krankenhausserie zwar keine medizinische Mitarbeiterin, dennoch passt sie perfekt in das Umfeld von Medizin und Gesundheit. Emilia wuchs nämlich in einem Ärztehaushalt auf, wie sie im Interview mit der ‚Bild‘ verriet. „Meine Eltern sind Ärzte. Mein Vater ist Psychologe, meine Mutter Internistin. Ich bin also mit der Medizin aufgewachsen.“

Trotzdem schützt das nicht vor gewissen Ängsten: „Ich kann gar kein Blut sehen. Ich hasse Spritzen über alles. Wenn ich eine Spritze bekomme, dann muss ich mir immer ein Lied vorsingen, damit ich weniger Angst habe. Meistens war das ‚Happy‘ von Pharrell Williams – hat geholfen.“

Da passt es dann doch ganz gut, dass Emilia im ARD-Sechsteiler nur eine Amüsierdame im alten Berlin spielt. In ihrer Rolle bespaßt sie Besucher eines Varieté-Theaters und verliebt sich unsterblich in Robert Koch, der in der Berliner Charité arbeitet. Wie die Romanze der beiden ausgeht, verrät Emilia natürlich nicht.

Mit Serien, die in einem historischen Kontext spielen, kennt sich die TV-Schönheit aus. Schon in ‚Ku’Damm‘ durfte sie in die Vergangenheit reisen. Damals waren es die 50er Jahre, in ‚Charité‘ geht es noch weiter zurück – bis ins Jahr 1888. Beide Zeiten sind nichts für die Schauspielerin, wie sie der ‚Gala‘ verriet: „Ich würde auf keinen Fall in den 1950er Jahren leben wollen. Diese Zeit war für Frauen keine freie Zeit, sie mussten sich den Männern komplett unterordnen und waren abhängig von ihnen. Ich würde lieber mal in die 20er Jahre nach Berlin reisen wollen oder auch in die 80er, diese beiden Jahrzehnte finde ich sehr spannend.“

Mit einer Reise in die Vergangenheit Berlins hat es bei Emilia Schüle schon mal geklappt, nur das Jahrtausend passt noch nicht – aber vielleicht ergibt sich das ja noch in der Zukunft.