Emma Watson: Feministin auch auf der Leinwand

Emma Watson: Feministin auch auf der Leinwand

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Emma Watson (c) Mario Mitsis/WENN.com

Emma Watson (26) war sich lange nicht sicher, ob ‚Die Schöne und das Biest‘ der richtige Film für sie ist.

Die erfolgreiche Künstlerin spielt die Hauptrolle in der Neuverfilmung des Disney-Klassikers. Die schöne Belle gilt als Außenseiterin in ihrem Dorf und wird gerade zu Beginn als zart, ängstlich und naiv dargestellt – doch tief in ihr drin steckt eine Kämpferin. Trotzdem zögerte Emma, als ihr der Part angeboten wurde: Sie war sich nicht sicher, ob die Rolle der Belle zu ihren Überzeugungen als Feministin passt.

„Es könnte mich nicht weniger kümmern, ob ein Film mir Chancen auf einen Oscar bringt, wenn er nicht etwas aussagt, von dem ich denke, dass die Menschen es hören sollten“, erklärte die ‚Harry Potter‘-Ikone im Gespräch mit ‚Vanity Fair‘. „Ich wusste sofort, dass die erste Szene des Films nicht Belle zeigen sollte, wie sie mit einem Körbchen in der Hand durch ihr kleines Dorf spaziert. Wir mussten die Dinge etwas aufpeppen!“

Auch in Sachen Klamotten wollte Emma Watson mitreden. „Die ersten Skizzen zeigten sie mit Ballettschuhen. Versteht mich nicht falsch: Ballettschuhe sind wunderschön! Aber Belle wird damit nichts wirklich sinnvolles tun können in einem französischen Dorf“, betonte Emma mit einem Augenzwinkern.

Inzwischen ist die Britin froh, den Part angenommen zu haben. Warum, das verriet sie nur zu gerne:

„Als ich den Film abgedreht hatte, fühlte ich mich, als wäre mir die Verwandlung zur Frau auf der Leinwand gelungen. Belle ist natürlich eine Disney-Prinzessin, aber sie kein passiver Charakter – sie nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand.“

Wie Emma Watson das verkörpert, kann man in Deutschland ab dem 16. März im Kino sehen.