Fred Durst: Chester warf Licht auf die Schatten

Fred Durst: Chester warf Licht auf die Schatten

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Fred Durst (c) Sakura/WENN.com

Fred Durst (47) hat über den Einfluss von Chester Bennington (†41) gesprochen.

Der Linkin-Park-Frontmann (‚In The End‘) hatte sich in der vergangenen Woche [20. Juli] das Leben genommen und wurde leblos von seiner Putzfrau gefunden. Der überraschende Tod des Musikers hatte weltweit für Entsetzen gesorgt und nicht nur seine Fans fassungslos gemacht. Auch Kollegen, Bekannte und Freunde von Chester zeigten sich bestürzt.

Nachdem die verbliebenen Bandmitglieder des Stars bereits einen Abschiedsbrief veröffentlicht hatten, zollte nun Chesters Freund und Kollege Fred Durst (‚Behind Blue Eyes‘) von Limp Bizkit ihm Tribut, indem er es Chester anrechnet, dass Nu Metal ohne ihn niemals das geworden wäre, was es heute ist. Im Gespräch mit der amerikanischen ‚Variety‘ erklärte Fred:

„Wenn er nicht gewesen wäre, hätte dieses Genre niemals die Massen erreicht und so viele Menschen berührt. Er hatte die Gabe, dass er jedem, der mit ihm sprach, das Gefühl gab, gehört und verstanden zu werden. Seine Aura und sein Geist waren ansteckend und bekräftigend. Er hat alles gemacht, um sicherzustellen, dass du weißt, du bist ihm wichtig. Er war derjenige, der das Licht in den Schatten geworfen hat.“

Fred Durst war mit Chester Bennington und Linkin Park auf Tour, als die Band noch kaum bekannt war. Er erinnerte sich, wie nicht nur er, sondern auch die Limp-Bizkit-Fans auf Chester und seine außergewöhnliche Stimme reagierten: „Ich habe damals gedacht, ‚Chesters Stimme wird diese Kinder um den Verstand bringen!‘ Es war ein großartiger Moment und ich bin froh, ihn erlebt zu haben.“