Gillian Anderson: Plötzlich stand das Leben auf dem Kopf

Gillian Anderson: Plötzlich stand das Leben auf dem Kopf

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Gillian Anderson (c) WENN.com

Gillian Anderson (48) wurde von ihrer Menopause in den Wahnsinn getrieben.

Die Darstellerin (‚Akte X‘) litt unter einer Perimenopause, einem Zustand, in dem sich die Hormone bereits vor der üblichen Menopause bei Frauen ändern. Das hatte für die Darstellerin, die vor zwei Jahren damit zu kämpfen hatte, deutliche Konsequenzen, denn plötzlich fand sie es schwierig, Beruf und Kinder unter einen Hut zu bringen. Jahrelang sei beides für die Mutter von drei Kindern kein Problem gewesen – bis sie plötzlich von einer frühen Menopause quasi im Schlaf überrascht wurde, wie sie im Interview für Lena Dunhams ‚Lenny Letter‘ gestand:

„Da habe ich wirklich gedacht, dass mein Leben auseinanderfällt. Ich habe mich dann gefragt, ob das mit einer Veränderung in meinem Körper zusammen hängen könnte und Freunde haben mir gesagt, dass es durchaus hormonell bedingt sein könnte. Ich war immer in der Lage gewesen, mit mehreren Dingen gleichzeitig zu jonglieren. Ganz plötzlich hatte ich aber das Gefühl, gar nichts mehr machen zu können. Ich war total fertig.“

Als Gillian mit einer Spezialistin für Menopausen sprach, sei sie überrascht gewesen, dass die Ärztin regelmäßig Anrufe von beschäftigten Geschäftsführerinnen bekomme, die ins Telefon brüllen würden: „Ich brauche jetzt Hilfe! Ich verliere meinen Verstand!“ Die Schauspielerin habe das gut nachfühlen können.

Die Erfahrung hatte jedoch auch einen positiven Nebeneffekt, denn sie konnte sie mit anderen teilen und ihnen Mut machen. So hat sich Gillian Anderson mit ihrer Freundin Jennifer Nadel zusammengetan, um das Buch ‚We: A Manifesto for Women Everywhere‘ zu schreiben.