Grace Capristo: Komasaufen braucht niemand

Grace Capristo: Komasaufen braucht niemand

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Grace Capristo (c) picture alliance / Geisler-Fotopress

Grace Capristo (26) will ein Vorbild für Jugendliche sein.

Die Sängerin (‚The Way I Like It‘) war noch nie ein großer Fan von Alkohol und möchte das an junge Menschen weitergeben. Zusammen mit der DAK setzte sie deswegen die Kampagne ‚bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen‘ um, bei der Schulklassen aus ganz Deutschland Plakate designen sollten. Schon früher saß die Musikerin in der Jury, die die besten Kunstwerke auswählt. Damals war sie noch Teil der Girlgroup Monrose. Mittlerweile ist sie solo unterwegs, setzt sich aber trotzdem noch gegen Alkoholmissbrauch ein. In Berlin trat sie zusammen mit der Drogenbeauftragten der Regierung und dem DAK-Chef auf.

„Als Musikerin möchte ich ein gutes Vorbild für Jugendliche sein. Ich will ihnen zeigen, dass man keinen Alkohol braucht, um beliebt zu sein.“

Ihre eigenen Erfahrungen mit Alkohol machte sie erst verhältnismäßig spät. „Ich habe selbst erst mit 23 Jahren das erste Mal Alkohol getrunken. Und ich habe nichts verpasst, dann als die Jahre davor hatte ich genauso viel Spaß wie die anderen, die was getrunken haben.“ Ein tolle Einstellung, von der sich einige Kids eine Scheibe abschneiden sollen.

Dass sie mit dieser Einstellung vermutlich bei damaligen Freunden aneckte, scheint ihr nichts auszumachen. Denn der ‚Gala‘ verriet die Sängerin, dass sie gerne das macht, was man nicht von ihr erwartet: „Ich bin generell ein sehr konsequenter Typ. Bei mir muss ein Entschluss oder eine Entscheidung immer begründet sein. Einfach zu sagen, dass machst du jetzt so und so, funktioniert bei mir nicht. Ich bin ein Gegenbeispielsortierer. Das hört sich total lustig an, aber ich hab das rausgefunden. Das heißt, wenn mir jemand etwas anordnet, mache ich es erst recht nicht.“

Grace Capristo weiß also, was sie will und das war in ihrer Jugend, keinen Alkohol zu trinken.