Jake Gyllenhaal: In Hollywood hat man Fake-Freunde

Jake Gyllenhaal: In Hollywood hat man Fake-Freunde

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Jake Gyllenhaal (c) Alan West/WENN.com

Jake Gyllenhaal (36) hat nicht nur echte Freunde.

Für den neuen Scifi-Streifen ‚Life‘ arbeitete der US-Schauspieler (‚Southpaw‘) mit dem kanadischen Filmstar Ryan Reynolds (40, ‚Deadpool‘), dabei hatten die beiden Männer auch die Gelegenheit, sich besser kennenzulernen. Zuvor waren sie nämlich nur flüchtige Bekannte – oder Fake-Freunde, wie Jake in einem Radio-Interview erklärte:

„Ich kannte Ryan nur so im Vorbeigehen. Zeitgenossen eben. Wir waren fake-nett zueinander. Er wirkte immer wie ein netter Typ – aber das ist nun mal Hollywood“, so der Frauenschwarm gegenüber ‚BBC Radio 1‘-Moderator Nick Grimshaw.

Inzwischen sind Jake und Ryan dick befreundet und das Interview nutzte Ersterer, um seinen Kollegen ausgiebig zu loben: „Er ist ein wunderbarer Mensch, er hat eine tolle Familie und ist ein großartiger Ehemann, Vater und Bruder. Er ist einfach ein großartiger Kerl und wir stehen uns heute wirklich nahe.“

Besonders schätze er an dem Vater zweier Töchter die naturgegebene Liebenswürdigkeit: „Von allen Menschen, die ich jemals kennengelernt habe, hat er das größte Herz. Es ist einfach, zu den Guten zu gehören, aber nett bin ich selbst nicht immer. Er ist allerdings immer nett zu jedem.“

Die enge Freundschaft war bei den Dreharbeiten zwar von Vorteil für die Stars, für die Macher war sie hingegen ein Fluch – die Albereien zwischen ihnen kosteten nämlich Zeit! Bei der ‚The Tonight Show Starring Jimmy Fallon‘ gestand Jake Gyllenhaal diese Woche lachend: „Die Filmbosse meinten irgendwann: ‚Ihr müsst aufhören. Wir verschwenden so viel Geld!‘ Ich daraufhin: ‚Das ist der Beginn einer Bromance – gebt uns Zeit!“

Was dabei rumgekommen ist, kann man jetzt im Kino sehen.