James Blunt: An meine Mutter, Carrie Fisher

James Blunt: An meine Mutter, Carrie Fisher

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James Blunt (c) FayesVision/WENN.com

James Blunt (42) hat seiner „amerikanischen Mutter“ gedacht.

Der Sänger (‚You’re Beautiful‘) nahm sein Debütalbum 2003 in Los Angeles auf und lebte zu jener Zeit mit niemand Geringerem als Carrie Fisher (†60, ‚Star Wars‘) zusammen, die ihm ein Dach über dem Kopf geboten hatte. Daraus entstand eine ungewöhnliche Freundschaft, wie sich James Blunt nun zwei Monate nach ihrem Tod im Gespräch mit der ‚Sunday Times‘ erinnerte:

„Mein erstes Album habe ich ‚Back to Bedlam‘ genannt, weil ich in einem Irrenhaus mit ihr gewohnt habe. [Bedlam ist ein bekanntes Gefängnis für Geisteskranke.] Sie hat eine Pappfigur von sich selbst als Prinzessin Leia vor mein Zimmer gestellt. Auf ihrer Stirn waren ihr Geburtsdatum und ihr Todestag geschrieben. Ich versuche mich zu erinnern, für wann sie ihren Todestag festgesetzt hatte, weil er irgendwann kürzlich war. Ich erinnere mich, dass ich damals schon dachte, das sei viel zu früh.“

Angeblich soll James Blunt die Rohfassung seines Songs ‚Goodbye My Lover‘ in Carrie Fishers Badezimmer aufgenommen haben. Die beiden verband eine derart enge Freundschaft, dass der Musiker sie sogar fragte, ob sie Patin seines Sohnes sein wolle, der im Sommer 2016 zur Welt gekommen ist. „Das traurigste ist, dass mein Sohn nie die Person kennenlernen wird, die ich für einzigartig gehalten habe. Fisher war meine amerikanische Mutter, eine echte Inspiration“, seufzte James Blunt.

Carrie Fisher hatte am 23. Dezember des vergangenen Jahres einen Herzinfarkt erlitten und war wenige Tage später in einem Krankenhaus in Los Angeles verstorben.