James Franco: Schlimm, aber nicht wie Harvey Weinstein

James Franco: Schlimm, aber nicht wie Harvey Weinstein

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James Franco (c) Brian To/WENN.com

James Franco (39) wurde von seinen Anklägerinnen in Schutz genommen.

Der Darsteller (‚The Disaster Artist‘) soll im Laufe der vergangenen Jahre mehrere Frauen sexuell belästigt haben. Das behaupten zumindest Sarah Tither-Kaplan und Violet Paley, zwei Schauspielerinnen, die ihre Vorwürfe auf Social Media öffentlich gemacht hatten. James ist nicht der einzige prominente Name, der sich mit Vorwürfen der sexuellen Belästigung konfrontiert sieht, rollte nach dem Skandal um Filmmogul Harvey Weinstein doch eine ganze Lawine des Belästigungsskandals los, in der sich mehrere Stars gefangen sahen. Harvey Weinstein etwa soll über mehr als 30 Jahre hinweg dutzende Frauen missbraucht und gar vergewaltigt haben.

James Franco wiederum sah sich im Rampenlicht des Sexskandals wieder, nachdem er seinen Golden Globe als bester Hauptdarsteller für seine Leistung in ‚The Disaster Artist‘ entgegen genommen hatte. Die beiden vermeintlichen Opfer, Sarah und Violet, waren nun am Dienstag [23. Januar] zu Gast bei ‚Good Morning America‘. Zwar habe sich James schändlich verhalten, so Sarah, aber: „James ist definitiv kein Harvey Weinstein. Er ist kein gefühlloses Monster, der kein Gespür für die Realität hat. Er hat eine Umwelt geschaffen, in der unbekannte Frauen an seinen Sets ausgenutzt werden. Ich denke auch, dass James ein talentierter und wertvoller Mensch ist. Es ist eine Pyramide, und an der Spitze der Pyramide steht Vergewaltigung und sexuelle Gewalt. Unten stehen die ganzen anderen Arten, auf die man Machtmissbrauch betreiben kann. Wenn sich das immer weiter entwickelt und aufstaut führt es irgendwann zu den grausamsten Fällen der sexuellen Gewalt und des Frauenhasses und der Diskriminierung. Wenn wir irgendetwas davon erlauben, erlauben wir alles.“

Sarah Tither-Kaplan hatte James Franco vorgeworfen, während des Drehs seines Films ‚The Long Home‘ 2015 den Plastikschutz vor der Vagina von der Schauspielerin entfernt zu haben, bevor er an ihr Oralsex simuliert habe.