Jay-Z: Psychische Probleme müssen ernst genommen werden

Jay-Z: Psychische Probleme müssen ernst genommen werden

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Jay-Z (c) Will Alexander/WENN.com

Jay-Z (47) will Chester Benningtons Tod etwas Positives abgewinnen.

Der Linkin-Park-Frontmann litt jahrelang unter Depressionen und Alkoholsucht, bevor er sich im vergangenen Monat schließlich sein Leben nahm. In seinem ‚Rap Radar‘-Podcast nahm Jay-Z diese Tragödie nun zum Anlass, über psychische Probleme zu sprechen. „Wir müssen nicht nur auf unsere körperliche Gesundheit, sondern auch auf unsere geistige achten“, führte der Hip-Hop-Star (’99 Problems‘) aus, der mit Chester und seinen Bandkollegen 2004 gemeinsam das Album ‚Collision Course‘ herausbrachte. „Oft sagen wir: ‚Sie waren egoistisch, indem sie Suizid begangen haben‘. Nein, waren sie nicht. Sie sind krank, sie leiden. Ich kann mir diesen Schmerz nicht vorstellen. Wir kümmern uns nicht darum, weil es einfach nicht cool ist.“

Doch so tragisch Chester Benningtons Tod auch ist – Jay-Z versucht darin auch etwas Positives zu sehen: „Diese Dinge müssen leider auf einer großen Bühne passieren, so dass es jeder sehen kann und sich ermutigt fühlt, Hilfe zu suchen“, meinte der Künstler. „Ich denke, dass wir das als Gesellschaft nutzen können, um einen Schritt nach vorne zu machen. Diese Verluste können lehrreich sein. Jemand könnte durch Chester gedacht haben: ‚Ich fühle mich nicht so gut, ich sollte mir Hilfe suchen und mit jemandem reden.'“

So wäre Chester Benningtons Tod vielleicht doch nicht völlig umsonst gewesen.