Johnny Hallyday: Der 'französische Elvis' ist tot

Johnny Hallyday: Der 'französische Elvis' ist tot

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Johnny Hallyday (c) Visual

Johnny Hallyday ist mit 74 Jahren gestorben.

Mit Hits wie ‚Je t’aime‘, ‚Quelque chose de Tennessee‘ oder ‚Oh, ma jolie Sarah‘ erlangte der Franzose nicht nur in seiner Heimat, sondern auch auf der ganzen Welt Ruhm. Nun ist er in der Nacht zu Mittwoch [6. Dezember] in seinem Zuhause in Paris an den Folgen von Lungenkrebs gestorben. Erst im März dieses Jahres wurde die tückische Krankheit bei ihm festgestellt.

Seine Witwe Laeticia Boudou bestätigte die traurige Nachricht gegenüber der Nachrichtenagentur ‚AFP‘: „Johnny Hallyday hat uns verlassen. Ich schreibe diese Worte, ohne sie zu glauben. Aber doch ist es wahr: Mein Mann weilt nicht länger unter uns. Er verließ uns heute Nacht so, wie er sein ganzes Leben lebte: mit Mut und Würde.“

Erste Reaktionen auf seinen Tod gibt es auch bereits, so erklärte Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron: „Über Generationen ebnete er sich seinen Weg in die Leben der Franzosen. Er umwarb sie durch seine Großzügigkeit, die man an seinen Konzerten sah: so episch, so intim, in riesigen Hallen, in kleinen Spielstätten.“

Bon-Jovi-Star Richie Sambora und Céline Dion waren die ersten Promis, die dem Sänger in den sozialen Medien Tribut zollten. So bezeichnete die Kanadierin ihn als „eine Legende des Showbusiness'“.

Im Laufe seiner Karriere nahm Johnny Hallyday 50 Studioalben, 29 Live-Alben und 165 Singles auf. Sein letztes Album mit neuen Songs soll im kommenden Jahr veröffentlicht werden.