Karl Lagerfeld: Verneigung vor den Schneiderinnen

Karl Lagerfeld: Verneigung vor den Schneiderinnen

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Chanel (c) WENN

Karl Lagerfeld (82) bedankte sich auf seine Weise bei den Schneiderinnen, die seine wunderschönen Kreationen erst entstehen lassen.

Der Modeschöpfer ließ für seine Chanel-Modenschau bei der Pariser Haut Couture Woche ein Atelier im Grand Palais nachbauen. Man sah große Tische, an denen zugeschnitten wurde, und Schneiderinnen, die an Stoffen arbeiteten. Die Models tauchten dann aus der Garderobe auf, um die neuesten Entwürfe des Modezars für Chanel zu präsentieren. Darunter fanden sich märchenhafte Abend- und Cocktailkleider.

Fast alle Outfits wurden mit schwarzen fingerlosen Handschuhen und schwarzen Stiefeln kombiniert. Den Anfang machten dabei quadratisch anmutende graue Hosenanzüge aus Tweed. Weiblichere Formen bestimmten einen rosa Mantel mit einem weiten Kragen und einem blauen Navy-Kleid mit verzierten Schultern.

Karl Lagerfeld experimentierte auch beim Material und ließ silbernen Stoff mit Tweed verweben. Die Models hatten ihre Haare zu einem lockigen Bienenstock-Frisur hochgesteckt, der gut zu den ausladenden Krägen passte. Abgeschlossen wurde die Schau, die von Jessica Chastain und Willow Smith aus der ersten Reihe betrachtet wurde, mit Lagerfelds Version eines Brautoutfits: An einer aprikosenfarbenen mit Perlen verzierten Jacke hing eine lange Schleppe aus Straußenfedern.

Karl Lagerfeld schnappte sich dann zwei seiner Schneiderinnen und holte sich mit ihnen gemeinsam den wohlverdienten Applaus für eine gelungene Modenschau ab.