Katja Riemann: "Persönliche Eitelkeit ist bei so einer Rolle nicht vorhanden"

Katja Riemann: "Persönliche Eitelkeit ist bei so einer Rolle nicht vorhanden"

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Katja Riemann (c) Cover Media

Katja Riemann (53) macht es nichts aus, für einen Part auch mal unansehnlicher zu werden.

Die Schauspielerin (‚Fack ju Göhte‘) ist für ihre blonden Locken und schlanke Figur bekannt, in der Komödie ‚High Society – Gegensätze ziehen sich an‘ erkennt man sie allerdings kaum wieder! Mit unvorteilhafter Prinz-Eisenherz-Frisur und überschüssigen Pfunden spielt sie die Supermarktkassiererin und Plattenbau-Mutti Carmen Schlonz und präsentiert sich von einer ganz neuen Seite.

Im ‚Bild‘-Interview enthüllte Katja Riemann dazu: „Ich habe mich in den letzten Jahren viel damit beschäftigt, wie weit ich äußerlich gehen kann, wie weit ich mich optisch verwandeln kann. Persönliche Eitelkeit ist bei so einer Rolle nicht vorhanden.“

Neben ihr ist seit dem gestrigen Kinostart des Films auch Iris Berben (67) zu sehen. Im Gegensatz zu ihrer Kollegin spielt Berben eine reiche Frau, die von Prunk und Glamour umgeben ist. Mit so einem Lifestyle haben die beiden Schauspielerinnen selbst aber nicht viel am Hut. Statt für Luxus gibt Katja Riemann ihr verdientes Geld lieber für ein Heimprojekt aus: „Ich lasse momentan mein ganzes Geld im Baumarkt und kaufe Zement oder auch mal Wärmedämmung. Ich baue eine Datscha. Das ist ein Fass ohne Boden, denn es gibt keinen Weg zurück. Fast ein bisschen so, als steckt ein Kind im Geburtskanal fest“, lachte sie.

Auch Iris Berben musste ein paar optische Veränderungen für ihre Rolle vornehmen, wie sie kürzlich gegenüber der ‚B.Z.‘ enthüllte: „Den Hals nach hinten kleben und die Wangenknochen, die Augen und den etwas verblödeten Mund nach vorn zu schieben, ist sehr schön anstrengend und hat mir auch große Freude gemacht“, schmunzelte die Ikone. „Der schönste Moment war dann aber doch immer nach Drehschluss, wenn sich alles wieder gelöst hat und dort hinfiel, wo es hingehört.“