Kelly Clarkson: Sprecht über euren Missbrauch

Kelly Clarkson: Sprecht über euren Missbrauch

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Kelly Clarkson (c) Adriana M. Barraza/WENN.com

Kelly Clarkson (35) ist für eine größere Aussprache.

Die Sängerin (‚Stronger‘) hat die Geschichten der Opfer von Harvey Weinstein, der in Hollywood von dutzenden Frauen des sexuellen Übergriffs und Fehlverhaltens beschuldigt wird, aufmerksam verfolgt. Kelly hat auch Berichte über Misshandlungen gelesen, die von anderen Frauen online im Rahmen der #MeToo-Social-Media-Kampagne geteilt wurden, und sie ist erfreut, dass diese mutig genug sind, über ihr Trauma zu sprechen.

„Der Grund, warum ich das Gefühl habe, dass sie darüber sprechen sollten, ist nicht notwendigerweise nur, um den Fokus auf jemanden zu lenken, der es anderen Leuten antun könnte“, erklärt sie ‚USA Today‘. „Ich glaube nicht, dass Menschen in der Lage sind, zu heilen, ohne darüber zu sprechen, ohne es sich bestätigen zu lassen, dass ihnen etwas Schreckliches widerfahren ist und sie es unterdrücken.“

Selbst kennt Kelly Clarkson auch einige Menschen, denen Schreckliches widerfahren ist. „Ich habe ein paar Freunde aus der Kindheit, denen einige wirklich beschi**ene Sachen passiert sind und sie hielten es für so lange Zeit geheim. Es beeinflusste sie.“

Kelly Clarkson fühlt sich „gesegnet“, dass sie sexuelle Belästigung und Übergriffe im Laufe ihres Lebens nicht kennenlernen musste, aber in Gedanken ist sie bei den anderen Frauen, die nicht so viel Glück hatten. „Mein [Brandon Blackstock] und ich schauten die Nachrichten [über Weinstein ]… und er fragte mich: ‚Was würdest du in dieser Situation tun?“, erinnert sich die Musikerin. „Und ich sagte: ‚Ich weiß es nicht mal. Ich wäre wahrscheinlich einfach erstarrt.“