Kendall Jenner: Riesenärger nach Fyre-Festival-Drama

Kendall Jenner: Riesenärger nach Fyre-Festival-Drama

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Kendall Jenner (c) WENN.com

Kendall Jenner (21) sitzt mit Bella Hadid (20) in einem Boot.

Die beiden Grazien hatten vor einigen Wochen für das neue Fyre-Festival geworben, das in den Bahamas organisiert wurde. Besucher mussten bis zu zehntausend Euro für ein Ticket ausgeben, um sich auf der Insel Grand Exuma verwöhnen zu lassen. Statt gut gelaunten Festivalbesuchern gab es jedoch ein Desaster, denn diese verbrachten die Zeit in Evakuierungszelten, bevor sie von der Insel geflogen werden konnten – denn das Luxushotel, das ihnen versprochen worden war, existierte nicht. Die Musikstars, die auftreten sollten, tauchten ebenfalls nicht auf.

Bella Hadid hat sich bei ihren Fans auf Instagram bereits entschuldigt, denn sie war es, die mit Kolleginnen auf ihren Social-Media-Kanälen für das Event geworben hatte. Der Shitstorm war anschließend groß, dürfte für die Veranstalter aber schlimmer sein als für Bella: Diese werden sich nun vor einem Gericht der Verantwortung stellen müssen. Mehrere Festivalbesucher haben einen Anwalt engagiert, der laut des ‚Hollywood Reporter‘ Klage gegen die Organisatoren eingereicht hat. Der Vorwurf: Betrug.

Doch dies ist nur ein Teil der Anzeige, mit der sich das Festival konfrontiert sieht. Ein anderer Vorwurf betrifft Social-Media-Stars wie Bella, Kendall und Emily Ratajkowski (25) direkt, denn diese seien für die Werbung, die sie für das Festival gemacht hatten, von den Veranstaltern bezahlt worden – hatten dies aber nicht offengelegt. Wenn eine Person für eine Veranstaltung wirbt, dafür aber bezahlt wurde, ist sie laut des US-Gesetzes dazu verpflichtet, darauf aufmerksam zu machen, für diese Dienstleistung der Werbung finanzielle Gegenleistungen erhalten zu haben. Das haben Bella Hadid, Kendall Jenner und Co. allerdings versäumt. Sie waren nicht die einzigen: Auch Jamie Foxx, Iggy Azalea und Lil Wayne sollen involviert gewesen sein. Ob sie mit einer Strafe rechnen müssen, bleibt abzuwarten. Der Schaden, den ihr Ruf genommen hat, dürfte zunächst Strafe genug sein.