Kesha: Meine Essstörung hat mich fast umgebracht

Kesha: Meine Essstörung hat mich fast umgebracht

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Kesha (c) WENN.com

Kesha (30) schämt sich nicht mehr.

Die Sängerin (‚Tik Tok‘) ließ sich 2014 in eine Klinik einweisen, um gegen ihre Essstörung zu kämpfen. Jahrelang litt sie unter Bulimie, bei der Betroffene meist nach exzessiven Essanfällen das Gegessene wieder erbrechen. Mittlerweile hat Kesha ihre Krankheit im Griff und versucht, andere mit ihrer Geschichte zu warnen. Bereits Anfang des Monats sprach sie deshalb auf der America’s National Eating Disorder Association’s (NEDA) Awaraness Week.

Nun war sie auch Teil einer Gesprächsrunde der Webseite ‚Refinery 29‘ anlässlich des South by Southwest Festivals in Austin, Texas. Dabei kämpfte Kesha am Dienstag [14. März] mit den Tränen, als sie vom Leben mit der tückischen Krankheit berichtete: „Wenn du auf eine gewisse Art über dich selbst und deinen Körper denkst, kann dich das umbringen. Ich bin fast gestorben“, gab der Star zu. „Ich kam dem näher, als ich jemals dachte. Als ich in die Klinik eingewiesen wurde, war man überrascht, dass ich nicht bereits einen Schlaganfall erlitten hatte, weil ich nicht genügend [Nährstoffe] zu mir genommen hatte. Ich schäme mich nicht mehr. Es ist emotional, weil das eine tiefverwurzelte Krankheit ist. Sie kann deinen Selbstwert wirklich beeinflussen.“

Auch in ihrer neuen Musik verarbeitete Kesha diese schwere Zeit. Wann man diese Werke allerdings zu hören bekommt, ist noch immer offen. Denn sie befindet sich weiterhin in einem Rechtsstreit mit ihrem Musikproduzenten Dr. Luke, nachdem der sie angeblich mental, emotional und sexuell missbraucht haben soll. Dennoch habe sie bislang über 80 Songs aufgenommen, die vor allem von ihren persönlichen Kämpfen handeln. „In den neuen Songs spreche ich ehrlich gesagt nur über die Schei*e, die ich durchmachen musste“, offenbarte Kesha. „Zum allerersten Mal, ohne dass mir jemand reinredet – ich spreche direkt aus meinem tiefsten Inneren.“