Laverne Cox: Noch immer Angst vor öffentlichen Toiletten

Laverne Cox: Noch immer Angst vor öffentlichen Toiletten

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Laverne Cox (c) WENN.com

Laverne Cox (33) fühlt sich in bestimmten Bereichen der USA immer noch nicht wohl.

Die Schauspielerin (‚Orange is the New Black‘) gehört mittlerweile zu den berühmtesten Transgender-Stars der Welt – und dennoch fühlt sie sich teilweise immer noch nicht vollständig akzeptiert. „Ich erinnere mich, vor Kurzem war ich in einer TV-Show und sollte über das Badezimmerproblem reden und ich war [beim Sender] MSNBC und dachte: ‚Jeder wird nun darauf achten, welche Toilette ich benutzen werde'“, verriet Laverne in der US-Show ‚The View‘. „Ich denke über so etwas immer noch nach, da ich trans bin.“

Dass dieses Problem offenbar immer noch eine große Rolle in ihrem Leben spielt, zeigte sich auch vor ein paar Jahren – und das ausgerechnet in einer der multikulturellsten Städte der Welt. „Ich hatte ein Date in New York, bevor ich ein Star war. Und sie fragten nach meinem Ausweis, bevor ich die Bar betrat“, erinnerte sich Laverne Cox. „Als ich auf die Damentoilette wollte, hielt mich ein Sicherheitsbeamter auf und fragte: ‚Kann ich Ihren Ausweis sehen?‘ Und ich erwiderte: ‚Oh, das haben sie schon draußen gecheckt!‘ Woraufhin er meinte: ‚Ich muss den aber nochmal sehen‘. Und alle meine Ausweise zeigen mich mittlerweile so, wie ich bin, aber das war definitiv ein Moment, in dem ich daran erinnert wurde, dass ich nicht immer sicher bin – nicht mal in New York.“

Wie sie weiter erläuterte, gäbe es auf jeden Fall bestimmte Teile des Landes, in denen sie sich immer noch nicht voll akzeptiert fühle und deshalb nervös sei. „Und das sollte nicht sein“, betonte Laverne. „Wenn Transgender keine öffentlichen Toiletten benutzen können, dann können wir auch nicht vollständig am öffentlichen Leben teilnehmen.“