Lena Headey: Von Harvey Weinstein zu einem Häufchen Elend gemacht

Lena Headey: Von Harvey Weinstein zu einem Häufchen Elend gemacht

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Lena Headey (c) Nicky Nelson/WENN.com

Lena Headey (44) hat ihre ganz eigene Harvey-Weinstein-Geschichte.

Die Darstellerin (‚Game of Thrones‘) ist bereits seit Langem im Geschäft tätig. Eine ihrer großen Rollen hatte sie in dem Film ‚Die Gebrüder Grimm‘, der von Harvey Weinstein (65) produziert wurde. Auf Twitter machte Lena nun gleich zwei Begegnungen mit dem Produzenten öffentlich, die ihr zusetzten.

Auf dem Filmfestival von Venedig 2005 soll er ihr gegenüber eindeutige Gesten gemacht haben, die sie abwehrte. Doch ein Jahr später erhielt sie erneut eine Einladung von Harvey in Los Angeles. Ihre Hoffnung, das Treffen würde sich auf ihren Job konzentrieren, wurde schnell zerstört, als sie zum Frühstücken in einem Hotel waren. Anschließend habe er sie gebeten, mit in sein Hotelzimmer zu kommen, da er dort ein Drehbuch für sie liegen habe.

„Wir sind zum Aufzug gegangen, und sofort änderte sich die Energie. Mein ganzer Körper spannte sich an, der Aufzug ging nach oben und ich habe zu Harvey gesagt: ‚Ich bin an nichts anderem als an Arbeit interessiert. Bitte denke nicht, dass ich aus irgendeinem anderen Grund mit dir in diesen Aufzug gegangen bin. Es wird nichts passieren.‘ Ich weiß nicht, was mich dazu verleitet hat, in diesem Moment den Mund aufzumachen. Ich hatte nur diesen sehr starken Wunsch, dass er mir nicht zu nahe kommt.“

Doch Lenas Äußerung schien den Filmmogul geärgert zu haben: „Er war still, nachdem ich gesprochen hatte. Er war fuchsteufelswild. Wir sind aus dem Aufzug gekommen und zu seinem Zimmer gegangen. Er hatte seine Hand auf meinem Rücken und hat mich vorwärts getrieben, ohne ein Wort zu sagen. Ich habe mich machtlos gefühlt. Er hat die Karte zu seinem Zimmer ausprobiert, aber sie hat nicht funktioniert. Dann wurde er wirklich wütend.“

Anschließend habe Harvey Lena Headey zurück zu ihrem Wagen begleitet, und während er ihren Arm gegriffen und festgehalten habe, soll er ihr zugeflüstert haben: „‚Erzähle niemandem hiervon. Nicht deinem Manager, nicht deinem Agenten.‘ Ich bin dann in mein Auto gestiegen und habe geweint.“