Madeline Juno: Mutiges Experiment nach einer fixen Idee

Madeline Juno: Mutiges Experiment nach einer fixen Idee

0
TEILEN
Bild zum Artikel
Madeline Juno (c) Cover Media

Madeline Juno (21) wollte etwas wagen.

Mit dem Titelsong des Kinoerfolgs ‚Fack ju Göhte‘ wurde die Sängerin bekannt: Der Clip zu ‚Error‘ wurde auf YouTube über zwei Millionen mal angesehen. Ihre ersten beiden Alben ‚The Unknown‘ und ‚Salvation‘ sang Madeline noch auf Englisch ein. Ende 2016 lieferte sie dann mit der EP ‚Waldbrand‘ schon einen Vorgeschmack auf ihr Können als deutschsprachige Sängerin, nun folgt mit ‚DNA‘ ihr erste Platte komplett auf Deutsch.

„Ich hatte die fixe Idee, in meiner Muttersprache Musik zu machen, weil ich wissen wollte, ob meine Songs auch auf Deutsch funktionieren und man sie dann extrem modern produzieren kann“, erläuterte die Künstlerin in einem offiziellen Statement. „Unser Ziel war es, auf Deutsch absolut international zu klingen – und das haben wir so konsequent wie nur irgend möglich umgesetzt.“

In ihrer Muttersprache zu singen, hat Madeline Juno auch geholfen, auf ihrem Album sehr persönlich zu sein – so etwa auf dem Track ‚Phantomschmerz‘, der vom Tod eines geliebten Menschen handelt. „Ich hatte nicht vor, einen Song darüber zu schreiben – es war eigentlich sogar ein richtig blöder Tag im Studio, an dem uns nichts gefallen wollte“, erinnerte sich Madeline. „Irgendwann haben wir dann doch noch ein paar Akkorde gelegt und plötzlich war der Song in 50 Minuten fertig. Das war ein Jahr nach dem Tod meines Großvaters, allerdings war mir vorher nicht bewusst, dass das so präsent war. Mir gefällt, dass der Song viel mehr ein lächelndes Denkmal ist als eine traurige Erinnerung.“

Doch natürlich befinden sich auf ‚DNA‘ auch fröhlichere Nummern – wer in den Genuss dieser kommen will, kann das Album von Madeline Juno ab dem 8. September im Plattenregal stehen haben!