Madonna: Willkommen zur Revolution der Liebe

Madonna: Willkommen zur Revolution der Liebe

0
TEILEN
Bild zum Artikel
Madonna (c) Ivan Nikolov/WENN.com

Madonna (58) hat Lust zu kämpfen.

Derzeit überziehen weltweite Proteste unseren Planten: Menschen gehen auf die Straße, um gegen den US-Präsidenten Donald Trump zu protestieren. In Amerika wird die Women’s-March-Bewegung gefühlt von Tag zu größer, Hunderttausende Frauen und Männer bekunden ihre Ablehnung gegenüber dem Republikaner. Ihr Erkennungsmerkmal: pinke Mützen.

Beim Women’s March in Washington erschien gestern [21. Januar] auch die Pop-Ikone (‚Like A Virgin‘). Zwar trug Madonna eine schwarze und keine pinke Mütze, doch hielt sie eine Rede, die es in sich hatte.

„Seid ihr bereit, die Welt durchzuschütteln?“ fragte sie begeisterte Menschenmenge gleich zu Beginn. „Willkommen bei der Revolution der Liebe, zur Rebellion, zu unserem Nein zu dieser neuen Ära der Tyrannei, wo nicht nur Frauen in Gefahr sind, sondern alle Randgruppen und wo Einzigartigkeit als Verbrechen gesehen wird.“

Die Künstlerin nutzte ihren Moment auf der Bühne, um eindringliche Worte in die Welt zu schreien:

„Es musste erst dieser Horrormoment kommen, um uns verdammt noch mal aufzuwecken! Heute beginnt unsere Geschichte. Die Revolution startet hier. Der Kampf um Freiheit, um Gleichheit. Lasst uns gemeinsam durch diese Dunkelheit schreiten und mit jedem Schritt wissen, dass wir keine Angst haben, dass wir nicht alleine sind, dass wir uns nicht beugen werden, dass Kraft liegt in unserer Einigkeit. Das Gesicht der Solidarität kann keine Macht aufbrechen.“

Ganz die Powerfrau, die sie ist, feuerte Madonna abschließend überdeutliche Worte in Richtung Trump und dessen Unterstützer. „An die bösen Zungen, die behauptet haben, dass der Women’s March zu nichts führt: F*ckt euch! F*ckt euch!“

Madonna hatte ein überdimensionales Publikum: 500.000 Leute sollen in Washington auf der Straße gestanden haben – wenn dem so ist, könnten das mehr gewesen sein, als bei Trumps Amtseinführung am Tag zuvor, zu der laut Medienberichten nur knapp 250.000 Menschen kamen.