Margot Robbie: Leiden für die Kunst

Margot Robbie: Leiden für die Kunst

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Margot Robbie (c) Brian To/WENN.com

Margot Robbie (27) hatte ziemliche Schmerzen bei ‚I, Tonya‘.

In dem Film spielt die Australierin (‚Suicide Squads‘) die Eiskunstläuferin Tonya Harding, die 1994 in einem Angriff auf ihre Konkurrentin Nancy Kerrigan verwickelt war. Für die Rolle musste Margot gut auf den Kufen sein, was sie eigentlich auch von sich dachte: „Ich spielte in einem Eishockeyteam, bis ich mit der Serie ‚Pan Am‘ anfing“, erklärte die Blondine Reportern. „Das waren also meine Eiskunstlauffähigkeiten und ich habe wohl ein bisschen mit ihnen übertrieben, als ich mit Steven Rodgers [Drehbuchautor] sprach. Ich sagte also, dass ich eine tolle Eiskunstläuferin sei, aber ich bin da ja gut gepolstert über das Eis gelaufen. Als ich dann statt mit Polstern und Eishockeyschuhen mit richtigen Schlittschuhen über das Eis lief, war das eine Welt voller Schmerz“, stöhnte die Hollywoodschönheit. „Ich hatte einen Bandscheibenvorfall. Wenn ich nicht die Produzentin gewesen wäre, hätte ich mich wegen meines Nackens in die Klinik begeben. Aber ich war nun einmal die Produzentin und so sagte ich: ‚Wir können es uns nicht leisten, also gebt mir Steroide und lasst uns loslegen.'“ 

Sie unterzog sich aber jede Woche einer Kernspintomographie, um sicher zu gehen, dass alles in Ordnung war. Sie hätte aber auch so den größten Trick von Tonya Harding nie hinbekommen: „Keine kann mehr den dreifachen Axel. Seit Tonya ihn vor 25 Jahren machte, haben es nur noch sechs Frauen geschafft. Wir mussten CGI benutzen, denn wir haben niemanden gefunden, der dies machen konnte“, berichtete Margot Robbie über die Dreharbeiten von ‚I, Tonya‘.