Marilyn Manson: Columbine hat meine Karriere zerstört

Marilyn Manson: Columbine hat meine Karriere zerstört

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Marilyn Manson (c) Apega/WENN.com

Marilyn Manson (48) gibt Attentätern die Schuld an seiner stagnierenden Karriere.

Der Sänger (‚Mechanical Aliens‘) war in den 90er-Jahren einer der größten Stars im Musikbusiness überhaupt. Dann geschah eine Tragödie: 1999 erschossen Dylan Klebold und Eric Harris zwölf Schüler und einen Lehrer an der Columbine-Schule in Colorado, bevor sie die Waffen gegen sich selbst richteten. Nach dem Blutbad stellte sich heraus, dass die beiden Attentäter Fans von Marilyn Mansons Musik gewesen waren. Ursprünglich hieß es, sie sollen sogar während ihres Amoklaufs T-Shirts mit Marilyn darauf getragen haben. Zwar stellte sich dieses Gerücht anschließend als falsch heraus, doch der Schaden war damit bereits angerichtet – zumindest für den Musiker selbst, der nun mit seiner neuen Platte ‚Heaven Upside Down‘ hofft, seine Fans zurück zu gewinnen.

Im Interview mit dem britischen ‚Guardian‘ erinnerte sich Marilyn jetzt an die Zeit nach dem Columbine-Attentat: „Gebt ihnen Geld und lasst sie ihre eigenen Entscheidungen fällen: Gewehre oder Alben. Wenn Klebold und Harris sich nur meine Alben gekauft hätten, wären sie besser dran gewesen. Gewisse Menschen geben mir die Schuld an Vorfällen in Schulen – meine Verkaufszahlen sind niedrig, und hoffentlich schießen sie nach diesem Album wieder in die Höhe. Aber ehrlich gesagt hat die Columbine-Ära meine Karriere zerstört.“

Marilyn Mansons erstes Album nach dem Vorfall, ‚Holy Wood‘, hatte sich nur schleppend verkauft.