Marteria: Es kam anders als gedacht

Marteria: Es kam anders als gedacht

0
TEILEN
Bild zum Artikel
Marteria (c) Cover Media

Marteria (34) hatte ursprünglich nur einen Kurzfilm geplant.

Der Rapper (‚Aliens‘) feiert aktuell sein Debüt auf der Leinwand – doch eigentlich sollte das erst ganz anders aussehen. Mittlerweile kann man das fast einstündige Werk auf ‚antimarteria.com‘ kostenlos anschauen, doch dass es überhaupt so weit kam, ist eigentlich ein Wunder, wie Marteria gegenüber ‚Cover Media‘ ausplauderte:

„Es war ja erst als Kurzfilm angelegt, so zehn, 15 Minuten. Es wurde dann halt immer länger, weil sich die Geschichte immer weiter aufgebaut hat.“

Anders als andere Musiker war Marteria jedoch wichtig, dass der Film eben keine erweiterte Promo zum Album wird. Die Rapper Xatar (35, ‚Iz da‘) und Haftbefehl (31, ‚Chabos wissen wer der Babo ist‘) machten es 2016 vor – auch sie drehten einen Film. Allerdings war ‚Der Holland Job‘ nachher eher eine Aneinanderreihung von mehreren Musikvideos mit ein paar filmischen Elementen. Genau das wollte Marteria nicht einfach nachmachen.

„Es war für uns alle Neuland. Die Neuen, die versuchen… Ich wollte halt nicht einen bescheuerten Musikfilm machen, irgendwas Langweiliges, sondern da steckt so viel Wahnsinn und so viel Abstraktheit dahinter. Das ist ja nicht kommerziell, die ganze Geschichte.“

Auch die Realisierung war dann nicht ganz so einfach, wie er zugab. „Da musst du erstmal jemanden finden, der sagt ‚Okay, lass mal machen, hier habt ihr das Geld.‘ Wie das alles explodiert ist, das ist schon eine strange, dolle Geschichte, die auch schon weh tut.“

Wer wissen will, warum Marterias Film weh tun kann, sollte sich das Werk gratis anschauen.