Max Giesinger: Er singt für die Anschlagsopfer von Berlin

Max Giesinger: Er singt für die Anschlagsopfer von Berlin

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Max Giesinger (c) Cover Media

Max Giesinger (28) reagiert mit Musik auf den Terror in Berlin.

Seit am Montagabend [19. Dezember] ein LKW in einen Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Breitscheidplatz steuerte und dabei 12 Menschen tötete, sind das Entsetzen und die Trauer groß. Doch statt Angst macht sich Mut und Solidarität breit – auch unter Künstlern. Sänger Max Giesinger wird am Freitagabend [23. Dezember] gemeinsam mit vielen anderen ein Zeichen gegen den Terror setzen und ein Gratiskonzert am Brandenburger Tor spielen. Unter dem Motto ‚Together Berlin‘ findet das Zusammenkommen im Gedenken an die Opfer und als Symbol für den Zusammenhalt statt.

„Die Reaktionen und das starke Feedback der Bürger in den sozialen Medien, die Entschlossenheit der Politik und die Geschichte unserer Stadt, nie klein beizugeben, haben uns inspiriert, diesen Tag zu begehen“, erklärte Veranstalter Rainer Wohltat in einem offiziellen Statement. „Wir zeigen der Welt, dass Berlin zusammenhält. All das gibt uns die Kraft, uns auf Menschlichkeit, Frieden und Liebe als unsere höchsten Güter zur Weihnachtszeit zu besinnen, was da auch kommen mag.“

Neben Max Giesinger werden Elen, Graham Candy, The Dark Tenor, Sebastian Hämer, Triple L und Valerio Lombardo auftreten.

Nach dem Anschlag überlegte Max zunächst, ob er ein Konzert seiner laufenden Tour in Berlin abhalten sollte – er entschied sich letzten Endes dafür. „Denn ich glaube, dass ich auf ein so schreckliches Ereignis am besten mit dem reagieren sollte was ich am meisten liebe und was uns verbindet. Der Musik“, erklärte der einstige ‚The Voice Of Germany‘-Teilnehmer via Facebook. „Wir wollen euch einen schönen und vor allem unbeschwerten Abend bereiten. Und sind dennoch in Gedanken bei allen Betroffenen und Angehörigen.“

Das gilt sicher auch für heute – bereits ab 14 Uhr geht es los, um 15 Uhr findet eine Gedenkminute für die Opfer statt. „Es soll der Eindruck entstehen, dass man hier in Ruhe gedenken oder in der nächsten Woche feiern kann“, sagte der Einsatzleiter der Polizei, Gunnar Berndt, gegenüber ‚dpa‘.