Meryl Streep: Rose McGowan hat mich verletzt

Meryl Streep: Rose McGowan hat mich verletzt

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Meryl Streep (c) FayesVision/WENN.com

Meryl Streep (68) möchte, dass wieder Friede einkehrt.

Die Darstellerin (‚Mamma Mia!‘) wollte sich mit ihren Kolleginnen gegen die Ungleichheit und die sexuelle Belästigung in Hollywood einsetzen, indem sie zur Golden-Globe-Verleihung am 7. Januar 2018 ganz in Schwarz erscheinen würde. Doch während die einen diesen symbolischen Akt begrüßten, stieß er anderen sauer auf – auch Frauen. Rose McGowan (44) etwa ist ein Opfer von Harvey Weinsteins (65) sexuellen Übergriffen und nannte Meryl über Social Media eine Scheinheilige, nun in die Schreie der Entrüstung einzustimmen:

„DEIN SCHWEIGEN ist DAS Problem! Du wirst einen Fake-Preis ohne zu Zögern annehmen und keine wirkliche Veränderung erzeugen. Ich verachte deine Scheinheiligkeit.“

Meryl sah sich daraufhin genötigt, ein Statement zu veröffentlichen. In dem öffentlichen Brief rechtfertigt sie sich damit, dass sie von den sexuellen Missbräuchen, die von Harvey Weinstein ausgingen, nichts gewusst habe, auch wenn sie mehrmals mit ihm gearbeitet hat: „Ich akzeptiere Vergewaltigung absolut nicht. Ich mag es nicht, wenn junge Frauen angegriffen werden. Ich wusste nicht, dass das passierte. Ich weiß nicht, wo Harvey lebt. Er war auch nie bei mir zuhause. Ich wurde nie in meinem Leben in sein Hotelzimmer eingeladen. Ich war einmal in seinem Büro, als ich mit Wes Craven 1998 ein Meeting für ‚Music of the Heart‘ hatte.“ 

Nicht jeder habe gewusst, dass Harvey Weinstein Frauen belästigt, missbraucht und vergewaltigt hat, so Meryl Streep, die Rose McGowan zudem ihre Telefonnummer gegeben habe, um zu zweit über ihre Auseinandersetzung zu sprechen. Rose habe sie jedoch nie angerufen. Diese wiederum meldete sich später wieder über Social Media, um sich öffentlich für ihre Attacke gegen Meryl Streep zu entschuldigen.