Milla Jovovich: Beinahe hätte es die ‚Resident Evil‘-Saga nicht gegeben

Milla Jovovich: Beinahe hätte es die ‚Resident Evil‘-Saga nicht gegeben

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Milla Jovovich und Paul W. S. Anderson (c) FayesVision/WENN.com

Milla Jovovich (41) scheint nicht gut mit Konkurrenz klar zu kommen.

Seit 2002 ist die schöne Schauspielerin die Titelheldin der Zombie-Saga ‚Resident Evil‘, die auf dem gleichnamigen Computerspiel basiert. Mit ‚The Final Chapter‘ kam im vergangenen Jahr der sechste Teil der Actionfilme in die Kinos – ein kleines Wunder, wenn man weiß, dass Milla um ein Haar schon vor dem ersten Teil ausgestiegen wäre.

Und das alles nur, weil sie das Rampenlicht nicht teilen wollte. Im Interview mit ‚Inverse‘ erzählte die Brünette, die seit 2009 mit ‚Resident Evil‘-Regisseur Paul W. S. Anderson (52) verheiratet ist, wie es zu ihrem Beinahe-Ausstieg kam:

„Ich drehte einen anderen Film, als Paul Michelle Rodriguez für die Rolle der Rain castete. Sie hatte gerade erst in ‚Girlfight‘ geglänzt und es gab diese Oscar-Aufregung um sie. Sie war in diesem Moment total angesagt, während ich schon vier Jahre im Business war.“

Ihr damals Noch-nicht-Ehemann machte alles nur noch schlimmer, indem er Michelle pushte und pushte. „Er schrieb das Drehbuch für sie um“, beschwerte sich Milla. „Das führte dazu, dass meine Alice ‚das Mädchen‘ wurde, während Michelles Rain ‚der Typ‘ sein durfte – sie bekam alle meine großen Actionszenen und ich wurde zum Mitläufer.“

So konnte Milla Jovovich den Film natürlich nicht anfangen! Zu den Dreharbeiten in Berlin reiste sie mit jeder Menge Wut im Bauch an. Einen Rotstift hatte sie außerdem dabei: Milla und Paul setzten sich zusammen und gingen noch einmal über das Drehbuch. Seite für Seite. „Ich hob jede Szene hervor, bei der ich das Gefühl hatte, dass sie mir genommen worden war“, erinnerte sich Milla an die anstrengende Session.

Zumindest aber im Privaten hat sich der Stress gelohnt: Durch den Streit um das Drehbuch kamen sich Milla und Paul näher und waren mit Beginn der Dreharbeiten ein Paar. Auch die Sorgen der Hauptdarstellerin bewahrheiteten sich nicht: Michelle Rodriguez kam zwar super gut an in ihrer toughen Rolle, doch überschattete Milla Jovovich kein bisschen.