Moby: Ultimatum für Donald Trump

Moby: Ultimatum für Donald Trump

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Moby (c) Nicky Nelson/WENN.com

Moby (51) würde nur unter einer Voraussetzung bei Donald Trumps (70) Amtseinführung mitmachen: Der US-Präsident in spe muss seine Finanzen offenlegen.

Bisher hat sich so ziemlich alles, was in der Musikbranche Rang und Namen hat, geweigert, am 20. Januar zur Feier des Amtsantritts des Milliardärs aufzutreten, der erfolgreiche Musikproduzent und Sänger (‚Why Does My Heart Feel So Bad?‘) hat nun allerdings erklärt, dass man ihn umstimmen könnte – und zwar mit Trumps Steuererklärungen. Die hält der gewählte Präsident noch immer geheim, obwohl er schon mehrfach zu mehr Transparenz aufgefordert wurde.

„Ich wurde gerade von einem Booking Agent gefragt, ob ich nicht bei einem der Amtseinführungsbälle für Trump als DJ auftreten könnte“, schrieb Moby auf Instagram und fügte – sichtlich amüsiert – noch einige „Hahaha“s hinzu. „Ich denke, ich würde bei einem seiner Bälle auftreten, wenn meine Bezahlung dafür wäre, dass Trump seine Steuererklärungen veröffentlicht.“

Mal schauen, ob Donald anbeißt – zumindest darf man eine schnippische Antwort auf Twitter erwarten, dafür ist der politische Newcomer nämlich berüchtigt.

Moby bereitet die Anfrage jedenfalls viel Vergnügen, auf ‚Billboard.com‘ sinnierte er sogar über eine hypothetische Playlist, die er bei den Festlichkeiten spielen würde. Auf der Liste stehen selbstverständlich Songs mit entsprechender Botschaft, darunter ‚Fight The Power‘ von Public Enemy, ‚American Idiot‘ von Green Day und Gil Scott-Herons ‚The Revolution Will Not Be Televised‘. Vor Moby haben übrigens schon Stars wie Céline Dion und Elton John Trump den Laufpass gegeben – wird sich wohl noch wer finden?