Oliver Pocher: "Immer alles zu fotografieren ist anstrengend"

Oliver Pocher: "Immer alles zu fotografieren ist anstrengend"

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Oliver Pocher (c) Cover Media

Oliver Pocher (39) kann viele Freibadbetreiber verstehen.

Jetzt, wo der Sommer richtig losgeht, füllen sich die Schwimmbäder und auch der Komiker verbringt gerne ein paar Stunden am öffentlichen Pool. In den letzten Tagen machten allerdings immer mehr Freibäder in Deutschland bekannt, dass Handys nicht mehr erlaubt sind: Entweder muss das Gerät direkt in der Tasche bleiben, oder aber die Kamera wird an der Kasse abgeklebt. Damit möchte man zum einen verhindern, dass plantschende Kinder fotografiert werden und eventuell auf dubiosen Plattformen im Netz landen, zum anderen möchte man aber auch Bodyshaming, also Spott über den Körper eines Menschen, eingrenzen.

In der Bevölkerung fallen die Reaktionen auf derartige Verbote und Einschränkungen gemischt aus, Oliver ist jedoch ein großer Freund derartiger Maßnahmen, wie er im Gespräch mit ‚Der Westen‘ offen zugab:

„Grundsätzlich immer alles zu fotografieren, zu jedem Zeitpunkt ist relativ anstrengend für jemanden wie mich, der in der Öffentlichkeit steht. Es ist immer anstrengend, wenn dann alles so heimlich mitgefilmt wird und dann fotografiert wird.“ Also mischen sich bei Oli auch ein paar private Interessen in das Freibadverbot – sein gutes Recht. „Wenn man dann privat unterwegs ist und auch mit Kindern, dann ist das immer ein komisches Gefühl.“

Tatsächlich achtet auch das Personal in vielen Bädern in diesem Sommer verstärkt darauf, dass keine Fotos geschossen werden – Handys gehören nicht an den Beckenrand. Man will das Verbot wirklich ernst nehmen und nicht nur als bloße Plattitüde dastehen lassen. Oliver Pocher dürfte das freuen, so bekommt auch er seine rechtmäßige Privatsphäre.